1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

HSG Oberhessen plagen Personalsorgen

Erstellt: Aktualisiert:

Gedern/Büdingen (fsr/jv). Die Handballfrauen der HSG Gedern/Nidda II und HSG Oberhessen sind am Wochenende in der Bezirksoberliga gefordert.

Bezirksoberliga Gießen, Frauen (Gruppe 2): HSG Gedern/Nidda II - FSG Gettenau/Florstadt (Samstag, 18 Uhr). Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II haben in der Gruppe zwei der Bezirksoberliga Gießen ihr angestrebtes Ticket für die Aufstiegsrunde zwei Spieltage vor Schluss bereits gelöst. Das am Samstag (18 Uhr) in der Sporthalle in Gedern anstehende Derby gegen die FSG Gettenau/Florstadt ist für die Mannschaft von Trainer Michael Chadim jedoch keineswegs ein Freundschaftsspiel. Ungeachtet dessen, dass ein Derby immer reich an Prestige ist, kommt auch die Tatsache zum Tragen, dass am Ende die Punkte gegen die Mitqualifizierten mit in die Aufstiegsrunde wandern. Folglich wollen die auf Rang zwei notierten Handballerinnen aus Gedern und Nidda gegen den Rangvierten die nächsten beiden Punkte einfahren. »Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe. Da Florstadt und Wettertal um Platz drei kämpfen, werden die Florstädterinnen noch einmal alles in das Spiel reinlegen, um gegen uns zu gewinnen«, meint HSG-Trainer Chadim. Noch gut in Erinnerung ist ihm das spannende Hinspiel, das für seine Mannschaft mit einem 32:20-Sieg endete. Chadim hofft, dass seine Mannschaft an die starke Vorstellung der vergangenen Woche (40:26-Sieg bei der HSG Butzbach) anknüpfen kann. »Da wir zu Hause spielen, werden wir keine Punkte verschenken«, verspricht Michael Chadim den Heimfans eine engagierte Vorstellung seines Teams.

Bezirksoberliga Offenbach/Hanau, Frauen: TV Altenhaßlau - HSG Oberhessen (Samstag, 16 Uhr). Diese Partie sollte schon zweimal stattfinden, wurde allerdings zweimal coronabedingt verlegt. Für das kommenden Wochenende stehen die Vorzeichen bei der Jungmeister-Mannschaft auch nicht so gut. Mit dünnem Kader reist die HSG Oberhessen in den Main-Kinzig-Kreis. Trainer Thomas Jungmeister stehen insgesamt nur acht Spielerinnen zur Verfügung, darunter eine Torhüterin und drei Rückraumspielerinnen. »In den letzten Wochen war es wegen der vielen Ausfälle nicht möglich für uns, geordnet zu trainieren. Trotzdem hilft aktuell alles jammern nicht. Am Samstag dürfen wir die Altenhaßlauerinnen keineswegs unterschätzten, sie haben trotz ihrer bis jetzt fünf Pleiten am vergangenen Wochenende gut gegen Flieden gespielt. Daher müssen wir uns die Kräfte gut einteilen und viel mit Kopf spielen, da unsere Wechselmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Wir werden alles versuchen, um uns diese zwei Punkte zu sichern«, so Thomas Jungmeister.

Altenhaßlau ist nach fünf Spielen Tabellenletzter mit 0:10 Punkten, Oberhessen Vierter mit 8:4 Punkten.

Auch interessant