1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

HSG löst Ticket für Aufstiegsrunde

Erstellt: Aktualisiert:

Gedern/Nidda (fsr). Das war ein ganz wichtiger Erfolg: Die Handballer der HSG Gedern/Nidda lösten dank eines 31:25-Erfolgs im Nachholspiel der Bezirksliga A Gießen (Gruppe 2) beim TV Hüttenberg III ihr Ticket für die Aufstiegsrunde. Im letzten Nachholspiel am 26. März gegen die HSG Wettertal können die Handballer aus Gedern und Nidda mit einem Sieg als zusätzliches Bonbon nun auch noch den Lokalrivalen TSV Södel vom dritten Rang der Quali-Gruppe 2 verdrängen.

Bezirksliga A Männer: TV Hüttenberg III - HSG Gedern/Nidda 25:31 (10:14). Die Gäste zeigten in der Sporthalle in Hüttenberg von Beginn an eine konzentrierte Abwehrleistung. Dass beim Gegner Leistungsträger Marc Birkenstock bereits nach fünf Minuten die Rote Karte sah, spielte der HSG Gedern/Nidda natürlich in die Karten, fehlt dem TVH doch fast die gesamte Spielzeit ein etablierter Taktgeber.

Ballgewinne und gute Gegenstöße

Auf der anderen Seite funktionierte der Matchplan der HSG-Truppe. Immer wieder fanden die Jungs von Interimstrainer Thomas Pfaff gute Lösungen gegen die 6:0-Deckung der Hüttenberger. Zur Pause lagen die Wetterauer mit 14:10 vorne. »Die Führung haben wir vor allem durch Ballgewinne in der Abwehr und Gegenstöße herausgespielt«, erklärt HSG-Kapitän Johannes Eckhardt.

Marc-Oliver Müller wirft zehn Tore

In Hälfte zwei stellten die Gastgeber um und verteidigten nun mit einer 5:1-Deckung. Mit dieser mannbezogenen Deckungsvariante wollte die Drittvertretung des Zweitligisten unter anderem HSG-Akteur Matthias Weber besser aus dem Spiel nehmen. In den Vordergrund rückte dafür auf Gästeseite Marc-Oliver Müller, der mit zehn Treffern er erfolgreichste Schütze des am Ende siegreichen Teams war. Ebenso machte Ndricm Xhoni auf seiner halblinken Position ordentlich Betrieb und sorgte mit dafür, dass sein Team den Vorsprung konstant verteidigen konnte. Am Ende stand ein souveräner 31:25-Sieg zu Buche.

»Trotz schwächeren Phasen sind wir sehr glücklich mit dem Sieg, denn wir konnten schon lange nicht mehr in Hüttenberg gewinnen. Jetzt sind wir in der Aufstiegsrunde und freuen uns auf das letztes Spiel der normalen Runde gegen Wettertal«, berichtet Eckhardt.

Gedern/Nidda: Skouteris; Stork (1), Müller (10), Eckhardt (1), Kaiser (1), Fladerer (3), Orth, Perez (1), Tetzlaff, Aldathan, Maris (1), Xhoni (9/4), M. Weber (3), D. Weber (1). Zeitstrafen: 4:4 Minuten. Z: 100.

Auch interessant