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HSG Gedern/Nidda II festigt Rang zwei

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Gedern/Nidda (frs). Dieser Sieg war wichtig. Mit einem 20:18-Auswärtserfolg bei der HSG Wettertal festigten die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II in der Gruppe 2 der Bezirksoberliga Gießen ihren zweiten Tabellenplatz.

Bezirksoberliga Frauen: HSG Wettertal - HSG Gedern/Nidda II 18:20 (8:8). Vor dem anstehenden Hit gegen die HSG Hungen/Lich sieht die Lage für das Team von Trainer Michael Chadim gut aus, denn der Vorsprung auf Rang drei, den der unterlegene Gegner einnimmt, beträgt vier Punkte. Zudem hat die Drittliga-Reserve nach dem gewonnenen Hinspiel auch den direkten Vergleich gegen den nächsten Verfolger in der Tasche.

Das Match in der Sporthalle Münzenberg war zwar arm an Treffern, dafür aber umkämpft. Die HSG Wettertal setzte alles auf die Karte Heimsieg und so stand Gäste-Schlussfrau Sandra Stroh ein ums andere Mal im Fokus. Insgesamt ließen die Gäste nur 18 Gegentreffer zu - ein guter Wert. Drei dieser Tore erzielte die HSG Wettertal in den ersten drei Minuten zu einer 3:0-Führung. Die HSG Gedern/Nidda II ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und glich in der 18. Minute durch einen Treffer von Claudia Pfaff erstmals aus (5:5). Bis zum Pausenpfiff konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen, der 8:8-Zwischenstand nach 30 Minuten war leistungsgerecht.

Sechs Tore hintereinander

Das erste Tor des zweiten Abschnitts warfen die Gastgeberinnen, doch dann drehten Pfaff, Appel und Co. plötzlich auf. Sechs Treffer am Stück bescherten nach 44 Minuten eine 14:9-Führung. In dieser Phase verzweifelten die Wettertaler Schützinnen an Sandra Stroh, während die größere Effizienz aufseiten des Tabellenzweiten lag.

Das Bild änderte sich aber in den nächsten Spielminuten. Das führende Team zeigte plötzlich Schwächen im Abschluss, die HSG Wettertal verkürzte wieder Tor um Tor. Zwei Minuten vor Schluss verkürzten die Gastgeberinnen auf 17:18 und sorgten für eine spannende Schlussphase. In Überzahl hätte Helena Appel alles klarmachen können, verwarf aber einen Siebenmeter. Eine Minute später machte es Alica Pfaff besser und sorgte 30 Sekunden vor Schluss mit dem 17:19 für die Vorentscheidung. Pfaff war mit fünf Treffern auch beste Schützin ihres Teams, gefolgt von ihrer Tante Claudia Pfaff und Helena Appel (jeweils vier Treffer). Beide Teams trafen mit einem schnellen Angriff noch einmal zum 18:20-Endstand. »Wir haben gut verteidigt, wobei es in unserem Spiel trotzdem noch Abstimmungsfehler gab. Diese wollen wir im Training besprechen und abstellen«, berichtet Michael Chadim.

Neben Sandra Stroh hob HSG-Trainer Chadim noch die kämpferische Clarissa Feth und die stabile Leistung der Appel-Zwillinge hervor. »Wir können jetzt befreit ins Spiel gegen Hungen/Lich gehen und werden dem Favoriten nichts schenken«, sind Chadim und seine Spielerinnen schon heiß auf das anstehende Spitzenspiel.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh; C. Pfaff (4), Menzel, Naumann, Grube, Feth (2), Heister. Hild (3), Berting, Holzapfel, A. Pfaff (5/1), H. Appel (4/1), N. Appel (2). Zeitstrafen: 10:4 Minuten. Zuschauer: 50.

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