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Hosiner ist heiß auf OFC-Debüt

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Region (jm). Philipp Hosiner zählt die Stunden bis zu seinem Pflichtspieleinstand für Kickers Offenbach. Der Winterzugang des Fußball-Regionalligisten kann es kaum erwarten, endlich am heutigen Freitag (19 Uhr) gegen den FC Rot-Weiß Koblenz erstmals am Bieberer Berg für seinen neuen Klub aufzulaufen. »Ich freue mich, dass die Vorbereitung vorbei ist«, sagt der 32-Jährige, der vom Zweitligisten Dynamo Dresden zum Aufstiegsaspiranten der Regionalliga Südwest gekommen ist:

»Jetzt weiß jeder: Jetzt wird es ernst.«

Offenbach heute gegen Koblenz

15 Spiele sind es bis zum Saisonende am 14. Mai. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg soll her für den aktuellen Tabellendritten (44 Punkte), der aber ein Spiel weniger ausgetragen hat als die vor ihm platzierten SSV Ulm 1846 und FSV Mainz 05 II (je 46). »Ich habe ein gutes Gefühl«, sagt der österreichische Ex-Nationalspieler, der sich schnell in Offenbach eingelebt hat. OFC-Coach Sreto Ristic weiß um die Qualitäten des Offenbacher Königstransfers in diesem Winter, nicht zuletzt, weil er als Assistent und Interimscoach einst in Chemnitz in der 3. Liga mit Hosiner arbeitete. 2019/20 erzielte der Österreicher 19 Tore, gab sechs Vorlagen. Ein Jahr später war er nach seinem Wechsel nach Dresden mit zehn Treffern und elf Vorlagen maßgeblich am Aufstieg Dynamos beteiligt. Am 14. Mai darf nur zu gerne der nächste Aufstieg in seiner Vita fest verankert werden. »Aber es ist noch keiner aufgestiegen durch Sprechen, wir müssen abliefern - und damit wollen wir am Freitag anfangen«, betont Hosiner: »Aber ich bin guter Dinge.«

Personell sieht es beim OFC ordentllich aus:. Außer den Langzeitausfällen Elia Soriano (Kreuzbandriss), Moody Chana (Achillessehnenriss) und Malte Karbstein, der nach seiner Sehnenverletzung im Oberschenkel aber große Fortschritte mache, fehlt nur Elsamed Ramaj. Der Außenbahnspieler hatte sich in der Vorbereitung eine Sehnenverletzung zugezogen, soll aber nächste Woche wieder ins Training einsteigen. Ein Fragezeichen steht hinter Angreifer Mathias Fetsch nach einer Zahnwurzelbehandlung.

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