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Hit mit gewissem Vorentscheidungscharakter

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Ranstadt (fsr). Fällt am Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen schon eine kleine Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft?

SV Ranstadt - KSV Eschenrod (Sonntag, 15.15 Uhr). Tabellenführer SV Ranstadt empfängt seinen aktuell ärgsten Verfolger KSV Eschenrod und kann diesen mit einem Sieg auf sieben Punkte distanzieren. »Wir wollen schon alles dransetzen, um uns für die unglückliche 2:3-Hinspielniederlage zu revanchieren«, meint Ranstadts Vorsitzender Gerhard Herche. Ein Heimsieg wäre nicht nur aufgrund der guten Form der Gastgeber keine riesengroße Überraschung.

Spiel des Tages

Der KSV Eschenrod klagt über großes Verletzungspech. »Mir stehen gerade mal vier Spieler des Erstmannschaftskaders zur Verfügung«, stöhnte KSV-Trainer Frederick Ußner gestern.

Zu einer kurzfristigen Spielverlegung war der SV Ranstadt nicht bereit. »Spiele unter der Woche sind für uns immer schwierig, weil da einige Spieler nicht zur Verfügung stehen«, argumentiert Gerhard Herche. Dass der SVR bei seinem augenblicklichen Lauf gerne spielen möchte, ist verständlich. »Wir haben uns zuletzt in Wenings sehr gut präsentiert, auch wenn der 3:0-Sieg vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen ist«, blickt Herche zurück.

Ob Spielertrainer Maciej Wolodczenko seine Bestbesetzung aufbieten kann, steht noch in den Sternen. »Hier und da drohen Ausfälle, auch wegen Corona. Aber das geht ja allen Mannschaften momentan so«, erzählt Herche.

Dass seine Mannschaft in einer glänzenden Ausgangslage ist, bestreitet der Vorsitzende gar nicht. Sollte das Team nun auch Verfolger Eschenrod abschütteln, wird das Thema Gruppenliga-Aufstieg immer konkreter. Bei den Gästen gibt sich Trainer Frederick Ußner trotz aller Verletzungssorgen kämpferisch und setzt auf ein Jetzt-erst-recht-Gefühl.

»Wir werden elf Mann auf den Platz bekommen und die wollen das Spiel gewinnen. Ich selbst werde meine Tasche auch packen.« Ausnahmezustand, hin oder her: Ußner weiß, dass die eigenen Aufstiegsambitionen einen herben Dämpfer erhalten, wenn der KSV im Laisbachtal leer ausgehen sollte.

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