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Hessenpokal mehr als ein Trostpreis

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Offenbach (cd). Der Stachel sitzt tief bei Joachim Wagner. »Ich bin immer noch sehr enttäuscht«, sagt der Präsident und Aufsichtsratsboss der Offenbacher Kickers. Er hatte fest daran »geglaubt, dass wir es schaffen können«. Im Fußball sei schließlich viel möglich. Doch das erste von vier »Endspielen« (Wagner) wurde bereits verloren - und zwar ebenso verdient wie deutlich.

Es sei »beides enttäuschend« gewesen, stellt der OFC-Chef klar. Nicht nur die Tatsache, dass die Kickers raus sind aus dem Titelkampf in der Fußball-Regionalliga Südwest, sondern auch die Art und Weise, wie die letzte kleine Chance vergeben wurde. Dennoch: Der Gewinn des Hessenpokals, der nur noch zwei Siege entfernt ist, wäre für den Kickers-Boss mehr als nur ein lukrativer Trostpreis, wie er vor dem Halbfinale im heimischen Stadion Bieberer Berg gegen den Ligakonkurrenten FSV Frankfurt (heute, 20 Uhr) betont. Der Wettbewerb bietet schließlich die Chance, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Und der sei »wirtschaftlich brutal aufgewertet« worden. Knapp 130 000 Euro Startgeld gab es diese Saison für jeden Teilnehmer an der ersten DFB-Pokalrunde. Die Einnahmen erhöhen sich bei einem attraktiven Los deutlich.

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