1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Hessenderby unter Flutlicht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sven Nordmann

Region (sno). Während es Gießens Trainer Daniyel Cimen schwer fällt, die bisherigen drei Remis nach der Winterpause so recht einzuordnen, dürfte für den heutigen Freitagabend eines klar sein: Ein viertes Unentschieden in Folge kann als Erfolg gewertet werden. Für den abstiegsgefährdeten FC Gießen geht es zum wohl formstärksten Team der Fußball-Regionalliga Südwest:

Am Haarwasen in Haiger wartet der lokale Konkurrent TSV Steinbach Haiger (19 Uhr, 2G+-Regel, Tageskasse geöffnet).

Das Team von Neu-Trainer Ersan Parlatan, der zum Jahresbeginn 2022 übernahm, sammelte nach der Winterpause zehn von 12 möglichen Zählern mit einer Tordifferenz von 10:1 - und mischt so plötzlich wieder im Rennen um den Drittliga-Aufstieg mit.

»Sie sind mit die stabilste Mannschaft der Liga. Vieles spricht nicht für uns, aber genau das ist unsere Chance«, weiß Cimen.

Der FC selbst ist im neuen Pflichtspieljahr zwar noch ungeschlagen, tritt aber mit drei Unentschieden auch etwas auf der Stelle: Zwei Zähler Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz, sechs Punkte Rückstand auf Rang zehn - alles ist möglich in den kommenden Wochen, die nach Haiger mit drei Duellen gegen direkte Konkurrenten (Großaspach, VfB Stuttgart II, FSV Frankfurt) aufwarten.

Da wäre eine Überraschung im Gepäck als Rückenwind für die wegweisenden Wochen nicht verkehrt: »Wir brauchen Siege«, macht Cimen unmissverständlich klar.

Die Ausrichtung für die restlichen elf Partien: »Mit elf Unentschieden wird es kaum reichen für den Klassenerhalt.«

Auch interessant