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Gute und schnelle Lösungen

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Yannik Kaiser erzielt einen seiner insgesamt vier Treffer für die überlegene HSG Gedern/Nidda. © Achim Senzel

Gedern/Nidda (fsr). Für die Handballer der HSG Gedern/Nidda läuft es bislang in der Aufstiegsrunde der Bezirksliga A Gießen richtig gut. Mit dem 35:24-Sieg gegen den Tabellenzweiten KSG Bieber setzte die Truppe von Interimstrainer Thomas Pfaff ein deutliches Ausrufezeichen. So kann die Klettertour in der Tabelle weitergehen. Aktuell belegen die nur mit wenigen Punkten in die Finalrunde gestarteten Handballer aus Gedern und Nidda den fünften Rang.

Aufstiegsrunde Bezirksliga A Gießen: HSG Gedern/Nidda - KSG Bieber 35:24 (20:8). Aufgrund einiger Ausfälle war Thomas Pfaff zu Umstellungen gezwungen. Im Rückraum agierte die HSG-Crew in völlig neuer Konstellation. »Ziel war es, über eine stabile Abwehr zu schnellen Toren zu kommen und dann im Laufe des Spiels zu schauen, was möglich ist«, beschrieb der diesmal fehlende HSG-Kapitän Johannes Eckhardt die Ausgangslage. Die Taktik der Gastgeber ging zunächst prima auf. Nach guten Balleroberungen wurden schnelle Angriffe eingeleitet, die in der 7. Minute in eine 7:2-Führung mündeten. Bieber musste somit zu einem frühen Zeitpunkt die erste Auszeit nehmen, um sich neu zu justieren. »Gerade unser Mittelblock um Benjamin Stork und Henry Maris stand sehr gut. Somit gab es kaum Durchkommen für die Spieler aus Bieber«, berichtet Marc-Oliver Müller, der mit zehn Treffern beste Schütze der HSG in dieser Partie war. Mit einer starken 20:8-Führung ging es in die Halbzeitpause.

In Abschnitt zwei sahen die Zuschauer in Konradsdorf dann ein ausgeglichenes Match. Die HSG tat sich mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken im Angriff etwas leichter. »Gerade in der zweiten Welle fanden wir immer gute und schnelle Lösungen, um zum Torerfolg zu kommen. Selbst als Bieber zwei Rückraumspieler in Manndeckung nahm, fanden wir Wege zum Torerfolg«, so Müller. Am Ende gewann die HSG Gedern/Nidda unerwartet mühelos mit 35:24. Ein Sonderlob verdiente sich diesmal Fabian Orth, der nach längerer Pause erstmals wieder auf der Halblinken-Position agierte und dort mit guten Eins-gegen-eins-Situationen immer wieder Lücken riss. Zudem war Torhüter Benedikt Becker ein sicherer Rückhalt des Teams.

HSG Gedern/Nidda: Tetzlaff, Becker; Stork (6/1), Müller (10), Kaiser (4), Fladerer (9), Orth, Aldathan (2), Maris (2), D. Weber, J. Weber. Zeitstrafen: 2:0 Minuten. Zuschauer: 40.

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