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Gute Leistung, keine Punkte

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Region (gae/red). Hut ab vor der Leistung der Gießen 46ers! Der Abstiegskandidat zog sich beim 85:95 gegen den favorisierten FC Bayern achtbar aus der Affäre. Münchens Powerforward Deshaun Thomas war nicht zu stoppen. Die 34 Punkte von ihm sprechen eine eindeutige Sprache.

Nur die geschonten Vladimir Lucic, Darrun Hilliard und Othello Hunter sowie der Verletzte Corey Walden fehlten beim Starensemble aus der Bayern-Metropole, das fünf Spiele innerhalb der letzten neun Tage in den Knochen (davon drei auf EuropaLeague-Ebene) hatte. Der Gastgeber, der rechnerisch noch den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga schaffen kann, ließ sich nicht abschütteln, sieben Minuten vor dem Ende stand es 70:77. Dennoch ist allen Verantwortlichen um Cheftrainer Pete Strobl bewusst, dass unbedingt Siege her müssen, um das scheinbar Unmögliche noch möglich zu machen.

Natürlich waren es die Qualitätsunterschiede im Kader, die letztlich den Ausschlag gaben. Auffällig war dabei, dass die Münchner die Körbe kontrollierten. Insgesamt fischten sie sich 19 Rebounds am offensiven Brett, 20 am defensiven. Die Gießener kamen zusammen nur auf 19. Ebenso zeigten die 46ers - wie schon so oft zuvor - Schwächen beim Freiwurf. Sie trafen nur elf ihrer 21 Versuche.

Mit Bayerns Powerforward Deshaun Thomas hatten die Lahnstädter die größten Probleme. Der variabel agierende 2,01-m-Mann legte mit 34 Punkten seinen BBL-Bestwert auf - dazu gesellten sich die 34 Zähler in der Effektivität, die aussagen, wie wertvoll er für sein Team in Gießen war. Aufseiten des Gastgeber war es zum wiederholten Mal Kendale McCullum, der glänzend aufspielte. Den quirligen Guard konnte kein Gegenspieler, ob Jason George oder Nick Weiler-Babb, kontrollieren. Ein Sonderlob verdiente sich zudem Nuni Omot. Gießens Vierer bleib lange Zeit ohne Fehlwurf, letztlich avancierte er mit 24 Zählern zum Topscorer seines Teams.

Die Skyliners Frankfurt eröffneten das Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn vor 2404 Fans erst verschlafen, dann hellwach. Aber je länger die Partie dauerte, umso mehr zeigen die Gäste, warum sie in der Tabelle an höchster Stelle zu finden sind. Reihenweise fielen die Bonner Dreier. Frankfurter Topscorer war Rasheed Moore mit 22 Punkten.

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