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Große Portion Zuversicht

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Gedern/Nidda (flo). Jetzt stehen die Wochen der Wahrheit im Kampf um den Klassenerhalt an: Sechs Spiele müssen die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in der Hauptrunde dieser Saison noch bestreiten. »Der März ist der Monat, in dem einige Entscheidungen fallen werden«, ahnt Trainer Christian Breiler. Dessen Mannschaft hat heute Abend (18 Uhr) den Tabellenzweiten TSG Eddersheim in der Niddaer Gymnasiumhalle zu Gast.

Dass die Wettauerinnen nach den bitteren Auswärtsniederlagen bei der HSG Rodgau Nieder-Roden (17:20) sowie bei Fortuna Düsseldorf (23:25) ein Wochenende spielfrei waren, hat ihnen ganz offenbar gutgetan. Zumindest der Trainer geht mit einer zuversichtlichen Grundstimmung voran. »Wir kennen unsere Situation. Aber trotz allem hat die Mannschaft das Potenzial, in der 3. Liga zu bleiben. Wichtig ist, dass die Mannschaft auch selbst an sich glaubt und eine gewisse Lockerheit zurückgewinnt. Wir wollen jedenfalls alles versuchen, das Unmögliche - unter diesen Umständen Sechster zu werden - möglich zu machen.«

Diese Devise dürfte so ganz ähnlich auch für das Hessenduell gegen Eddersheim gelten.

Die eindeutige Favoritenrolle der TSG ist unstrittig, das Top-Team aus dem Main-Taunus-Kreis kommt mit dem Selbstvertrauen von fünf Siegen in Serie heute ins Oberhessische.

Bemerkenswert: Vier dieser fünf Partien gewann Eddersheim mit ein oder zwei Toren Unterschied. Ein Indiz für die Abgeklärtheit des Teams von Trainer Tobias Fischer. An der Aufstiegsrunde wird Eddersheim jedoch nicht teilnehmen, hat keine entsprechende Meldung beim Deutschen Handballbund eingereicht. Dies wohl auch vor dem Hintergrund, dass ein Aufstieg angesichts des anstehenden massiven Umbruchs kein Thema ist.

»Wir sind zurzeit nicht auf Augenhöhe mit Eddersheim, aber wir wollen es ihnen trotzdem so schwer wie möglich machen«, betont Breiler. Nachdem die Resonanz bei den Heimpartien im Januar mit 120 bzw. 110 Zuschauern so gering gewesen war wie seit vielen Jahren nicht, setzt der HSG-Coach nun im Rahmen der Lockerungen hin zu einer 3G-Regelung wieder auf dem Heimvorteil.

»Das war immer unsere Stärke. Die Unterstützung kann Kräfte freisetzen und die Mannschaft beflügeln. Jeder Zuschauer mehr hilft der Mannschaft«, sagt Breiler.

Pfaff und Patz wieder an Bord

Nach auskurierten Verletzungen werden Außen- und Rückraumspielerin Alicia Pfaff sowie Kreisläuferin Nadin Patz wieder an Bord sein. Ein Fragezeichen steht indes hinter Rückraumkraft Rica Wäscher, die in dieser Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte.

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