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Gedern will daheim nachlegen

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Voller Einsatz im Abstiegskampf von Gederns Tom Emrich (rechts; hier gegen Gelnhausens Luca Wegmann). © Achim Senzel

Gedern/Oberau (jore). Das Nachholprogramm in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost wird am heutigen Mittwoch fortgesetzt. Kann der FC Alemannia Gedern seine kleine Serie fortsetzen? Nach dem kleinen Husarenstreich beim FC Langen gibt heute Abend der Tabellenachte FC Germania Dörnigheim auf dem Sportgelände in der Marktstraße seine Visitenkarte ab. Heimrecht genießen auch die Sportfreunde Oberau.

Nach dem ausgefallenen Kreisderby beim SC Viktoria Nidda hat sich für heute Abend der VfB Oberndorf angesagt.

FC Alemannia Gedern - FC Germania Dörnigheim (heute, 19.30 Uhr). Die beiden letzten Auswärtssiege in Bad Orb (2:0) und vor Wochenfrist beim FC Langen (3:0) gewinnen aus FCA-Sicht natürlich an Bedeutung, wenn nunmehr auf eigenem Terrain gleich noch einmal nachgelegt wird. Was im Vorfeld dieser Partie gegen die Alemannia spricht, ist die bis dato doch eher bescheidene Heimbilanz. Interessant: In der aktuellen Auswärtstabelle steht der FCA auf dem zwölften Tabellenrang und damit auf einem Nichtabstiegsplatz. Will man das mittlerweile vielleicht wieder mögliche Ziel Klassenerhalt schaffen, dann muss jetzt natürlich auch zu Hause gepunktet werden. Heute Abend gegen Dörnigheim und auf jeden Fall dann am kommenden Sonntag im neuerlichen Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten Türk Gücü Hanau. Eine 1:7-Klatsche setzte es gegen die Germanen im Hinspiel. FCA-Coach Jannik Jung war nach dem damaligen Spiel ziemlich gefrustet. »Heute spielen wir zumindest nicht auf Kunstrasen, was die Aufgabe ein wenig einfacher macht«, teilte Jung mit. Dabei hat der FCA doch gerade am letzten Sonntag in Langen auf künstlichem Grün eine gute Leistung abgeliefert. Was dem FCA heute Abend entgegenkommen könnte ist, dass sich die Gäste aus dem Maintaler Ortsteil aktuell sicherlich nicht in der Verfassung befinden wie noch vor dem Spiel in der Hinrunde. Viermal in Folge verließen die Dörnigheimer zuletzt als Verlierer den Platz. Mit breiter Brust kommt der Gegner also nicht. Und dennoch weiß FCA-Coach Jannik Jung, was die eigene Mannschaft erwartet. »Eine Elf mit spielerisch hoher Qualität«, so der FCA-Coach, der natürlich ein wenig darauf spekuliert, dass die wohl auch wegen Personalproblemen verursachte Schwächephase beim Gegner zumindest heute Abend weiter anhält. »Wir müssen unsere Tugenden einbringen, sprich aggressiv in die Zweikämpfe gehen«, fordert Jung von Beginn an viel Leidenschaft. Zweimal in Folge stand jetzt die Null. Keine Frage, dass der FCA zuletzt in puncto Stabilität zugelegt hat. Keine Ballverluste mehr im ersten Drittel, das war nach Auskunft von Jung am letzten Sonntag mit ausschlaggebend für den Dreier. »Diesbezüglich haben wir in Langen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir hatten einen Plan und eine Idee und die Mannschaft hat es vorzüglich umgesetzt«, gab es vom Coach dann auch noch einmal ein Sonderlob für die Mannschaft. Der Kader wird sich gegenüber Sonntag nur unwesentlich verändern. Lukas Reichert (krank) steht weiterhin nicht zur Verfügung. Gut möglich aber, dass Leon Grüning wieder zurückkehren wird.

Sportfreunde Oberau - VfB Oberndorf (heute, 19.30 Uhr). Die Tabelle lügt nicht und bringt klar zum Ausdruck, dass die Sportfreunde jetzt gefordert sind, wollen sie bis zum Schluss im Rennen um den Klassenerhalt mit dabei sein. Von allen Mannschaften auf den Abstiegsplätzen haben die Oberauer bisher zwar die wenigsten Spiele bestritten, doch beträgt der Rückstand auf Platz 14 auch schon zehn Punkte. Was dem FCA Gedern am letzten Sonntag in Langen gelang, blieb den Grün-Weißen vier Tage zuvor an gleicher Spielstätte versagt. Trotz einer ansprechenden Leistung stand man am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. »Die Jungs haben das in der ersten Halbzeit wirklich sehr gut gemacht, jedoch versäumt, das zweite Tor zu schießen. Dem Langener Führungstreffer zu Beginn der zweiten Halbzeit ging eine klare Abseitsstellung voraus«, ließ Oberaus Spielausschussvorsitzender Peter Kuhl (»zuletzt lief halt auch viel gegen uns«) noch einmal das letzte Auswärtsspiel Revue passieren. Die schon sehr lange anhaltende personelle Misere gesellt sich dann noch dazu und macht das Unterfangen Klassenerhalt nicht leichter. Heute Abend wird Coach Christoph Werner in der Abwehr erneut Umstellungen vornehmen müssen, da der zuletzt überzeugende Kai Schmied nicht zur Verfügung steht. Es besteht zumindest eine Resthoffnung, dass Routinier Jonas Jacobi wieder in den Kader zurückkehren wird. Mit dem VfB Oberndorf kommt nach Ansicht von Kuhl jetzt eine Mannschaft, »die man aktuell ganz schwer einschätzen kann«. Die Tatsache, dass die Gäste aus dem Jossgrund von ihren 35 Punkten bisher nur zehn in der Ferne geholt haben, sollte den Sportfreunden Mut machen. Im Vorfeld deutet vieles auf eine kampfbetonte Partie hin, denn gespielt wird auf dem Hartplatz.

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