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Gedern/Nidda: Spielabsage

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Die HSG Gedern/Nidda (hier mit Emely Nau) pausiert am Wochenende. © Achim Senzel

Nidda/Mainz (flo). Am ganz späten Donnerstagabend stand es dann fest: Das Auswärtsspiel der Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda bei der SG Mainz-Bretzenheim, das eigentlich für heute Abend geplant war, wird nicht stattfinden. »Gesundheit und Sicherheit gehen vor«, sagte der HSG-Vorsitzende Martin Schindler.

Zwei infizierte Spielerinnen hatte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler nach dem 29:19-Heimerfolg gegen den TuS Königsdorf vor zwei Wochen zu beklagen. Daraufhin hatte die Spielgemeinschaft das Training für eine Woche ausgesetzt. Ein weiterer Fall innerhalb der Mannschaft, dessen Bestätigung mittels PCR-Test noch aussteht, war dann am Donnerstag aufgetreten. Deshalb einigten sich Schindler und Rainer Bensch, Vorsitzender der SG Mainz-Bretzenheim, kurzfristig darauf, die Partie sicherheitshalber nicht auszutragen. Dieser von Seiten der Clubs beabsichtigten Verlegung stimmte sodann auch der Deutsche Handballbund (DHB), zuständig für den Drittliga-Spielbetrieb, zu. »Vor dem Hintergrund des aktuellen Falls ist eine Verlegung das einzig vernünftige Vorgehen, um eine mögliche weitere Ausbreitung zu verhindern«, so HSG-Coach Breiler. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, soll aber zeitnah fixiert werden. Damit stehen für die HSG Gedern/Nidda nun noch zwei Partien der Hinrunde aus. Neben jener in Bretzenheim nämlich auch das Duell gegen Fortuna Düsseldorf, das am 15. Januar in der Niddaer Gymnasiumhalle stattfinden und somit den Startschuss im neuen Kalenderjahr bilden wird.

Das letzte Spiel dieses Jahres steht für die Breiler-Truppe indes am nächsten Sonntag (17 Uhr) in Londorf an: Dann gastiert die Spielgemeinschaft im Nachbarschaftsduell bei der HSG Lumdatal, dem aktuellen Schlusslicht der Staffel. Ob diese Begegnung angesichts der aktuellen Ereignisse stattfinden werde? »Wir müssen jetzt die nächsten Tage abwarten, ob weitere Fälle auftreten, ob wir nächste Woche trainieren können«, will Breiler noch keine Prognose abgeben.

Abgesagt wurde übrigens auch das Spiel des letzten Gedern/Niddaer Gegners Königsdorf. Bei dem Corona voll zugeschlagen hat: Sieben Fälle in der Mannschaft sowie einen im Trainerteam haben die Nordrhein-Westfälinnen zu verzeichnen.

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