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Geballte Routine

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Sina Öchler von der HSG Gedern/Nidda II trägt sich dreimal in die Torschützenliste beim Auswärtssieg in Lumdatal ein (die Szene entstammt der Partie gegen den TV Hüttenberg II). © Ralph Lehmberg

Gedern/Nidda (fsr). Versöhnlicher Jahresausklang für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II in der Bezirksoberliga Gießen. Die Drittligareserve gewann ihr Match beim Tabellennachbarn HSG Lumdatal II deutlich mit 35:27 und glich somit vor der kurzen Weihnachtspause das eigene Punktekonto aus. Mit 11:11 Zählern überwintert die HSG Gedern/Nidda II auf einem stabilen sechsten Tabellenplatz.

Bezirksoberliga Gießen, Frauen

Bezirksoberliga Gießen, HSG Lumdatal II - HSG Gedern/Nidda II 27:35 (14:16). »Wir haben uns eine schönes Weihnachtsgeschenk gemacht«, schmunzelte HSG-Trainerin Christine Meyer. Die Gäste mussten im letzten Spiel des Jahres auf einige Akteurinnen verzichten. Dafür war für geballte Routine gesorgt, da mit Claudia Pfaff, Katja Eberhardt und Meyer gleich drei der fünf HSG-Trainerinnen als Aushilfe auf dem Parkett standen. Pfaff war mit zwölf erzielten Treffern sogleich die beste Schützin ihres Teams.

Für die siegeswilligen Gäste verlief der Start in der Rabenauer Sporthalle aber durchaus holprig. Zwar gelang Claudia Pfaff der erste Treffer des Spiels, doch dann zog die HSG Lumdatal II auf 4:1 davon. Nach dem 5:5 hatte dann die HSG Gedern/Nidda II die Nase vorn. In dieser Phase ging das Team konzentriert zu Werke und kam immer wieder zu guten Spielzügen und Tempogegenstößen. Torfrau Sandra Stroh war ein guter Rückhalt und leitete immer wieder Angriffe ein. Ein Selbstläufer war die Aufgabe für die Gäste aber keineswegs.

Die HSG Lumdatal, die sich auch mit Akteurinnen aus der eigenen ersten Mannschaft verstärkt hatte, steckte auch in Rückstand liegend nicht auf und glich so zum 11:11 aus (24.). In den restlichen Minuten der ersten Hälfte zog die HSG Gedern/Nidda II noch mal das Tempo an und war eine 16:14-Pausenführung heraus. Der Vorsprung wurde in der zweiten Hälfte dank guter Abwehrarbeit immer weiter ausgebaut.

Meist lagen die Gedern/Niddaerinnen mit vier oder fünf Toren in Führung. »Wir mussten allerdings immer hellwach bleiben«, attestierte Christine Meyer auch der gegnerischen Mannschaft eine gute Moral. Spielerisch war jedoch die HSG Gedern/Nidda II überlegen, sodass der am Ende klare Auswärtserfolg auch verdient war.

Dank des Sieges tauschte die HSG Gedern/Nidda II mit ihrem Gegner die Tabellenplätze. Die Truppe des fünfköpfigen Trainerinnenteams (Clarissa Feth, Anika Egerer, Katja Eberhardt, Claudia Pfaff, Christine Meyer) hat jetzt bis Mitte Januar spielfrei. Nach einer kurzen Weihnachtspause beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde, die für die HSG Gedern/Nidda II am 14. Januar mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenachten HSG Fernwald beginnt.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh; Pfaff (12), Unger (1), Meyer (2), E. Appel (3), Eberhardt (1), Mautz (1), Öchler (3), Blum (1), Hild (4), Kosor (7/3). Zuschauer: 50. Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

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