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Frankfurt wahrt die Mini-Chance

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Region (sid/grm). Die Frankfurt Skyliners haben ihre theoretische Mini-Chance auf den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga gewahrt. Die Mainstädter gewannen am Ostermontag mit 88:69 (50:33) bei den Baskets Oldenburg und ist nun Tabellenvorletzter.

Die Frankfurter können nur noch hoffen, weil auch die Löwen Braunschweig gegen die Hamburg Towers verloren. Der Klassenerhalt des deutschen Meisters von 2004 ist aber weiterhin sehr unwahrscheinlich. Wenn die Skyliners die restlichen drei Begegnungen gewinnen, die Braunschweiger sieglos bleiben und die Gießen 46ers exakt vier ihrer sechs ausstehenden Spiele für sich entscheiden, könnte sich Frankfurt durch den Dreiervergleich noch auf einen Nichtabstiegsplatz retten.

Die Hessen spielten in Oldenburg von Beginn konzentriert, effektiv und auf Sieg. Es war die beste Leistung der letzten Wochen. Das letzte Duell zwischen Rickey Paulding und Quantez Robertson verlief aus Frankfurter Sicht erfreulich unspannend, bot am Ende aber dennoch einen Gänsehautmoment beim Trikottausch der beiden Legenden. Auch der Meilenstein des 700. Steals gelang dem Frankfurter Urgestein am Montag. Beste Frankfurter wurden Will Cherry mit 21 Punkten sowie Rasheed Moore mit 15 Zählern.

Am kommenden Sonntag empfangen die Skyliners den hessischen Rivalen aus Gießen. Der ist nach dem 97:110 gegen s.Oliver Würzburg neues Schlusslicht und ebenfalls kaum noch zu retten. Bei der Pressekonferenz zeigte sich 46ers-Trainer Pete Strobl entsprechend frustriert: »Um Spiele zu gewinnen, muss man auch verteidigen«, sagte der Coach. »Wenn man am Ende eines Spiels nur 14 Fouls hat, zeigt das schon was. Als Mannschaft haben wir nicht physisch genug verteidigt!«

Fast zeitgleich kochten im Foyer der Osthalle beim »Fan-Talk« mit Sebastian Schmidt die Emotionen hoch. Der Sportdirektor erklärte vor 25 Anhängern u. a., dass ein Verbleib von Strobl fraglich sei - ebenso wie ein direkter Wiederaufstieg: »Wenn ich sehe, wer in der ProA mittlerweile um den Aufstieg kämpft, dann müssen wir uns sehr anstrengen, um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen.«

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