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Feuertaufe des SVR in Bürgel

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Ranstadt (jore). In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost steht am Sonntag der erste Komplettspieltag auf dem Terminkalender. Was gleichzeitig bedeutet, dass der einzige Büdinger Kreisvertreter, nämlich Kreisoberligameister SV Ranstadt, vor seiner Feuertaufe steht. Das Abenteuer Gruppenliga beginnt für die Elf um Spielertrainer Maciej Wolodczenko mit einem Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger DJK SV Sparta Bürgel.

Beim amtierenden Meister der KOL- Offenbach hängen dann schon mal gleich die Trauben sehr hoch, hat der Neuling doch einige gute Verstärkungen an Land gezogen, weshalb die eigenen Ansprüche beim Offenbacher Kreisvertreter dann auch entsprechend höher angesiedelt sind, als man dies von einem Aufsteiger normalerweise erwartet. »Die haben sich sehr gut verstärkt«, weiß auch der aktuell noch verletzte SVR-Kapitän Tobias Kloryczak, dass die Trauben schon beim ersten Auftritt in der neuen Spielklasse sehr hoch hängen werden. Die Vorbereitung beim SV Ranstadt hätte besser laufen können. Das gibt Coach Maciej Wolodczenko (siehe Interview) ganz offen zu. Dass der Büdinger Kreisvertreter in der Endphase der Vorbereitung noch zusätzlich durch Corona-Fälle ausgebremst wurde, war dann natürlich auch nicht optimal. Ohnehin stellt sich die Ranstädter Mannschaft bei der Saisonpremiere quasi von alleine auf. Allein schon die Anzahl der am Sonntag nicht zur Verfügung stehenden Spieler liest sich wie eine »Horrormeldung«. Neben dem Kapitän werden sich definitiv zehn (!) weitere Akteure nicht im Kader befinden. Gundolf Laier, Marvin Luzius, Darian Zepter, Ergin Bodur, Sedat Uka und Daniel Jembere fehlen allesamt verletzungsbedingt. Hinzu gesellen sich die Ausfälle der Urlauber Dennis Weber, Janeck Lenz und Leonard Möbs. Noch Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Neuzugang Jens Eckert und Nico Weber. Florian Kloryczak wird sogar bis zum Jahresende ausfallen, da er wegen eines Auslandssemesters in der USA weilt. Das sind natürlich alles andere als frohe Botschaften vor dem ersten Ligaspiel. Beim SVR weiß man um die klare Außenseiterrolle und Kapitän Tobias Kloryczak auch, »dass eine gute körperliche Verfassung Mindestvoraussetzung ist, um in dieser Liga zu bestehen«.

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