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Fan-Krösus Alemannia Gedern

Erstellt:

Von: Anette Weil

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Gerhard Schröder © Ralph Lehmberg

König Fußball ist standesgemäß ein Fan-Magnet: Trotz Corona bedingter Hemmnisse pilgern zu den bis zum Vorrundenende über die Bühne gegangenen Meisterschafts-Heimspielen der drei heimischen Gruppenligisten sowie den Partien der Kreisoberliga Büdingen, der Kreisliga A, der B-Liga Gruppe I und den ersten beiden Kreispokalrunden - das sind zusammen 332 - insgesamt 27011 Besucher.

Krösus ist trotz des allgemeinen Rückgangs Gruppenligist FC Alemannia Gedern mit einem Fan-Schnitt von 165 (Vorjahr 235).

Erstmalig im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten endete die Vorrunde der Büdinger Fußball-Kreisligen fast ohne Nachholspiele mit dem Kalenderjahr 2021. »Dank einer guten Planung durch den Kreisfußballausschuss und einer kooperativen Mitwirkung der Vereine war dies trotz der Corona-Pandemie möglich«, hebt Gerhard Schröder als Kreispressewart hervor. Der Eschenröder hat wieder akribisch Buch geführt und eine umfangreiche Zuschauerstatistik erstellt, die auf den Angaben der Vereinspressewarte der gastgebenden Klubs basiert. Zuschauerkrösus in heimischen Gefilden ist Gruppenligist FC Alemannia Gedern, der in seinen neun Heimspielen insgesamt 1480 Zuschauer am Rande der Bande begrüßte. Gedern kommt somit einen Schnitt von 165 Besuchern - im Jahr davor waren es allerdings 235.

»Die aktuelle Saison 2021/2022 konnte nach dem Rundenabbruch der vorigen Saison im Oktober 2020 dann Mitte August 2021 beginnen und pausierte ab Ende November 2021. Lediglich in der B-Liga Gruppe II sind noch sieben Spiele in 2022 nachzuholen«, gibt der ehemalige Kreisfußballwart zu Protokoll.

In den einzelnen nachstehend aufgeführten Tabellen sind die Platzierung, die Anzahl der pro Verein ausgetragenen Heimspiele, die absolute- und die Durchschnittszuschauerzahl ersichtlich. Die letzte Spalte »Vorjahr« beinhaltet den Durchschnitt der Zuschauerzahl der Vorsaison von Anfang September bis Ende Oktober 2020.

»Die teilweise abweichende Anzahl der Heimspiele einzelner Vereine resultiert hauptsächlich aus kampflos gewerteten Spielen wegen Spielermangels. Auffälligerweise betrifft dies besonders die jeweiligen Spitzenvereine der einzelnen Ligen, wie FC Lorbach, SG Wallernhausen/Fauerbach, FCA Gedern II und den KSV Eschenrod.« Dies relativiere sich für diese Vereine dann in der Rückrunde, da nach der Spielordnung für diese Partien das Heimrecht getauscht werde.

Gruppenliga

Sp Zusch Pro Vor-

Sp jahr

1. Gedern 9 1480 165 235

2. Oberau 7 960 138 56

3. Nidda 11 865 74 129

»Durch die letztlich nicht befriedigenden Resultate unserer drei Gruppenligisten ist die Anzahl der Zuschauer größtenteils doch deutlich zurückgegangen.« Bei der in der Tabelle am besten platzierten Mannschaft, den Sportfreunden Oberau (Rang 17), »ist der Rückgang um 18 Zuschauer noch einigermaßen moderat«.

Der FC Alemannia Gedern (Platz 19) mit einem Rückgang von rund 70 Zuschauern komme allerdings von einem recht hohen Niveau auf den neuen Wert. Tabellenschlusslicht SC Viktoria Nidda habe einen Rückgang um rund 40 Prozent zu verzeichnen.

»Die durchschnittlich 74 Zuschauer pro Heimspiel in Nidda sind einfach zu wenig. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Traditionsverein bald wieder bessere Zeiten erlebt. Ein Abstiegsplatz in der Gruppenliga ist sicherlich keine Seltenheit für unsere Kreisvereine«, erläutert Gerhard Schröder.

Beste Frequentierungen

12.08. Oberau - Marköbel 300

08.08. Gedern - Steinheim 260

19.09. Gedern - K-Krotzenb 250

Kreisoberliga Büdingen

Sp Zusch Pro Vor-

Sp jahr

1. Kefenrod 7 970 139 130

2. Schotten 8 1045 131 95

3. Höchst/N 8 960 120 121

4. Düdelsheim 7 805 115 127

5. Wolfer/M/B. 6 645 108 103

6. O-Sch/Eich. 7 745 107 100

7. Seemental 8 840 105 115

8. Wenings 8 755 95 117

9. Dauernheim 9 830 93 71

10. Hettersr/B. 7 640 92 102

11. Eschenrod 7 590 85 83

12. Ortenberg 7 540 78 82

12. Aulendieb 7 540 78 92

14. Ranstadt 8 600 75 103

15. N-Mockst/St. 7 500 72 70

16. Altenstadt 8 515 65 72

Gesamt 119 11520 97 100

»Gegenüber der Vorsaison ist in der Kreisoberliga ein ganz leichter Rückgang zu verzeichnen. Wie schon im letzten Jahr belegt der TV Kefenrod den Spitzenplatz. Der SV BW Schotten verzeichnet auf dem zweiten Platz einen Zuwachs von immerhin 36 Zuschauern. Allerdings sind in dieser Wertung die beiden Derbys gegen den KSV Eschenrod und die FSG OberSchmitten/Eichelsdorf enthalten«, macht Schröder deutlich. Die gute Platzierung des VfB Höchst/Nidder auf Platz drei - wie im Vorjahr - zeuge von einer kontinuierlich positiven Entwicklung, was auch der dritte Tabellenplatz der Punktrunde belege. Bemerkenswert seit auch die gute Zuschauerresonanz der SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen auf Platz fünf, obwohl die Mannschaft sportlich am Tabellenende stehe.

Auch der FSV Dauernheim habe einen Zuwachs von 22 Zuschauern zu verzeichnen. Fast identische Werte gebe es beim KSV Eschenrod, Germanie Ortenberg, SG Nieder-Mockstadt/Stammheim und der FSG Altenstadt. »Tabellenführer Eschenrod hat allerdings bisher alle Derbys auswärts absolviert. Etwas enttäuschend ist der Rückgang um 28 Zuschauer im Schnitt beim SV Ranstadt, obwohl die Mannschaft um den rührigen Vorsitzenden Gerhard Herche mit attraktivem und erfolgreichem Fußball Platz zwei in der Tabelle belegt«, macht Gerhard Schröder deutlich. Rückgänge von durchschnittlich mehr als zehn Fans seien beim SV Phönix Düdelsheim und dem KSV Aulendiebach auffällig.

Besten Frequentierungen

26.8. Schotten - Eschenr 240

12.9. Schotten - O-Sch/Eich 230

10.10. Kefenrod - Hettersr/B 230

Kreisliga A

Sp Zusch Pro Vor-

Sp jahr

1. Rainrod 6 660 110 113

2. Wallernh/Fb 7 660 95 77

3. Gedern II 5 415 83 86

4. Schotten II 7 510 73 67

5. Hainchen 6 435 73 56

6. O-Mockstadt 9 650 73 55

7. Rudingshain 8 552 69 79

8. Ulfa/Langd 7 440 63 84

9. Rommelh 7 426 61 57

10. Usenb/Berg 7 420 60 86

11. Rohrb/Bü 5 260 52 63

12. G-Ni/St-Gh 7 320 46 40

13. Oberau II 7 300 43 41

14. Büdingen 6 255 43 41

15. N-Mock/St II 6 250 42 63

GESAMT 100 6553 66 67

Punktlandung: In der Kreisliga A Büdingen ist ein »fast identischer Zuschauerdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr mit 66 zu 67« ermittelt worden.

»Mit dem SV Rainrod belegt der Vorjahresprimus wieder den Spitzenplatz. Herbstmeister SG Wallernhausen/Fauerbach belegt dank einer Steigerung um 18 Zuschauer Platz zwei. Die Reserven des FCA Gedern und SV BW Schotten belegen die guten Plätze drei und vier«, hebt Schröder hervor. Beim B-Team des SV BW Schotten »haben sich die Zuschauerzahlen bei den Derbys gegen Rainrod und Rudingshain positiv ausgewirkt«. Fast identische Zuschauerzahlen zum Vorjahr ergeben sich bei den Sportfreunden Oberau II und dem FC Rommelhausen.

Rückgänge von mehr als durchschnittlich zehn Besucher fielen bei der SG Nieder-Mockstadt/Stammheim II, der SG Büdingen, der SG Rohrbach/Büches, der SG Usenborn/Bergheim und der SG Ulfa/Langd ins Gewicht. »Überdurchschnittliche Steigerungen gibt es dagegenbeim VfR Hainchen und der SG Ober-Mockstadt.«

Beste Frequentierungen

14.11. Wallernh/Fb - Rainr 170

24.10. Rainrod - Rohrb/B 140

19.09. Rainrod - Ulfa/L 140

Kreisliga B Gruppe 1

Sp Zusch Pro Vor-

Sp jahr

1. Lorbach 2 310 155 95

2. O-Lais/Lißb 6 575 96 85

3. Stockheim 6 470 79 102

4. Rinderb 6 390 65 60

5. Lindheim 4 238 60 70

6. Ha/He/Bu 5 275 55 63

7. Heegh-Rod. 6 285 48 65

8. Hirzenh/M 4 180 45 64

9. Nidda II 7 290 42 57

10. Kohden 4 165 42 35

11. Rodheim/H 5 190 38 44

12. Vonhausen 6 190 32 44

GESAMT 61 3558 59 62

»Auch in der B-Liga Büdingen Gruppe I gibt es einen moderaten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich drei Zuschauer. Die ersten drei Plätze werden - wenn auch in leicht veränderter Reihenfolge - von den Vereinen FC Lorbach, SG Ober-Lais/Lißberg und TSV Stockheim belegt.« Diese drei Klubs seien auch mit ihren sportlichen Erfolgen an der Tabellenspitze. Dass der FC Lorbach nur zwei Heimspiele ausgetragen habe ist dem Sachverhalt geschuldet, dass gleich mehrere Vereine wegen Spielermangels nicht angetreten seien.

Durchschnittlich mehr als zehn Zuschauer weniger seien beim TSV Vonhausen, SC Viktoris Nidda II, SG Hirzenhain/Merkenfritz, FSV Heegheim/Rodenbach und dem SSV Lindheim zu konstatieren.

Beste Frequentierungen

17.10 Lorbach - O-Lais/Lißb 220

31.10. Stockhein - Lorbach 150

24.10. O-Lais/Lißb.- Stockh 120

Kreispokal

Sp Zusch Pro Vor-

Sp jahr

1. Runde 9 685 77 89

2. Runde 16 1390 87 55

3. Achtelfinale offen 84

4. Viertelfin. offen 80

5. Halbfinale offen 200

6. Finale offen 800

GESAMT OFFEN

Besten Frequentierungen

Runde 1

O-Lais/Lißberg - Seemental 160

Lorbach - Rinderbügen 120

Runde 2

Wallernh/Fauerb - Ranstad 160

Seemental - Oberau 150

O-Schm/Eichelsd. - Gedern 150

»Leider gibt es vermehrt kampflose Spielabsagen, sogar bis zum Viertelfinale - FC Rommelhausen und FC Germanie Ortenberg«, stellt Gerhard Schröder fest und fasst zusammen: »Die leicht rückläufigen Zuschauerzahlen aller Ligen resultieren nachweislich aus dem Sachverhalt, dass im Gegensatz zu der abgebrochenen Saison im Vorjahr Ende Oktober 2020, nun Vorrundenende im November 2021, vier Spieltage bei schlechtem Novemberwetter ausgetragen worden sind. Aufgrund meiner Aufzeichnungen sind nachweislich im November deutlich weniger Zuschauer auf die Sportplätze gekommen als in den Monaten davor.«

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