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»Es geht ans Eingemachte«

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Emely Nau (Gedern/Nidda) fehlt verletzt. © Ralph Lehmberg

Gedern/Nidda (flo). »Jetzt geht es ans Eingemachte. Es ist nichts mehr mit mal schauen, wie es läuft«, stellt Christian Breiler klar. Dessen Mannschaft steht vor dem zweiten von sechs Spielen in der Abstiegsrunde: Heute (18 Uhr) haben die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in der Sporthalle Konradsdorf den Königsborner SV zu Gast.

3. Liga, Abstiegsrunde: HSG Gedern/Nidda - Königsborner SV (heute, 18 Uhr). Mit dem 29:18-Auswärtserfolg bei der Ibbenbürener Spielvereinigung 08 war den Wetterauerinnen am vergangenen Sonntag ein optimaler Start in die Abstiegsrunde gelungen. »Diesen Schwung wollen wir mitnehmen«, betont HSG-Coach Breiler, der auf die verletzte Rechtsaußen Emely Nau und die privat verhinderte Torhüterin Sandra Elisath verzichten muss. »Wir haben im letzten Spiel der Hauptrunde in Mainz einen Aufwärtstrend eingeleitet und diesen in Ibbenbüren bestätigt. Das wollen wir fortsetzen, um unsere Ausgangsposition weiter zu verbessern. Wir wollen in der Abwehr wieder gut arbeiten, das Spiel bestimmen und Tempo reinbringen.«

Ins Hallenthema kommt Bewegung

Dies gegen einen Gegner, der einerseits zweifelsfrei angeschlagen ist, andererseits aber auch kaum noch etwas zu verlieren hat. 13 Niederlagen in Serie hatte sich Königsborn in der Hauptrunde zuletzt eingehandelt, mit der 20:27-Heimpleite gegen den TuS Königsdorf zum Auftakt der Abstiegsrunde sind es nun deren 14 am Stück. »Davon dürfen wir uns nicht leiten lassen. Sie hatten auch viele enge Spiele. Wir dürfen nicht den Fehler machen, von einem Selbstläufer auszugehen«, mahnt Breiler. Er weiß: »Für Königsborn geht es bei uns um die letzte Chance auf den Klassenerhalt.« Die Hauptrunde hatte das Team aus dem Ruhrgebiet als Vorletzter beendet. Während die HSG Gedern/Nidda also auf dem Parkett den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen will, treibt die Verantwortlichen weiterhin die Hallensituation um. »Bisher hat sich leider nichts getan, dass wir wieder in unsere Halle können«, bedauert Breiler. Rund um die Berichterstattung dieser Zeitung ist aber etwas Bewegung ins Thema gekommen. Der Landessportbund Hessen hat sich an Landrat Jan Weckler gewendet, zudem hat der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn die Problematik auf die Agenda des Hessischen Landtags gesetzt. Ein Austausch zwischen dem HSG-Vorsitzenden Martin Schindler und Niddas neuem Bürgermeister Thorsten Eberhard blieb indes ohne Ergebnis. Dementsprechend sagt Breiler: »Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der nach Konradsdorf kommt. Die Mannschaft braucht die Unterstützung, damit wir es schaffen, auch nächstes Jahr in der 3. Liga zu spielen.«

Der vom Verein eingesetzte Bus startet um 17 Uhr in Nidda und befördert die Zuschauer kostenlos nach Konradsdorf.

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