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Entwarnung bei Stefan Reiter

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Taylor Vause beglückwünscht Stefan Reiter (r.) nach dessen Tor zum 5:2. Später muss Reiter behandelt werden, der Bad Nauheimer Stürmer kommt aber mit dem Schrecken davon. © Red

Bad Nauheim (cso). Es war die 58. Minute im Colonel-Knight-Stadion, in der allen Fans der Atem stockte. Der Bad Nauheimer Stürmer Stefan Reiter warf sich in einen Schlagschuss der Kassel Huskies und wurde vom Puck unglücklich am Hals getroffen. Unter dem Applaus der Zuschauer humpelte »Reiti« - gestützt auf zwei Betreuer - zur Behandlung vom Eis. Am Mittwoch gab Trainer Harry Lange dann Entwarnung.

»Es geht ihm gut. Er hat Glück gehabt. Sein Einsatz am Freitag ist nicht gefährdet«, teilte der EC-Trainer mit.

Spiel fünf in der Kasseler Eissporthalle kann also kommen. Für den Ausgleich im Playoff-Viertelfinale der DEL 2 hatte der EC Bad Nauheim freilich im Kollektiv gesorgt.

Dennoch ragte mit Taylor Vause ein Spieler der Wetterauer klar heraus. Unvergessen bleibt sein Auftritt im ersten Abschnitt, als er die Partie innerhalb von sechs Minuten von 0:2 auf 3:2 drehte und damit die Initialzündung für die Roten Teufel gab.

Auch von den Raufereien und Rangeleien im zweiten Drittel ließen sich die Kurstädter nicht beirren.

»Das ist normales Playoff-Eishockey. Das kann keiner abstellen und will auch keiner abstellen«, sagte Lange zu den Scharmützeln, die sich u. a. Maxim Rausch, Denis Shevyrin, Andreas Pauli und Marc El-Sayed leisteten.

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