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»Ein richtiges Topspiel« in Eichelsdorf

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Nidda (fsr). Mit zwölf Punkten aus den ersten fünf Spielen hat die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen einen glänzenden Start hingelegt. Dieser kann am heutigen Freitagabend vergoldet werden, denn in der Heimpartie gegen den SC Viktoria Nidda steigt auf dem Eichelsdorfer Terrain für die Elf von Spielertrainer Ferdijan Idic das vielleicht größte Spiel der Saison.

FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf - Viktoria Nidda (Freitag, 19.30 Uhr in Eichelsdorf). Die Gäste weisen als Gruppenliga-Absteiger eher einen durchwachsenen Start auf, der sich allerdings auch mit einem anspruchsvollen Auftaktprogramm erklären lässt. Und dennoch würden die Niddaer im Falle einer Niederlage im Vergleich zu ihrem Stadtrivalen sechs Zähler ins Hintertreffen geraten.

»Wir freuen uns sehr auf das Flutlichtderby, ich denke das gibt ein richtiges Topspiel«, rührt FSG-Spielertrainer Ferdijan Idic in der Hoffnung auf eine stattliche Kulisse kräftig die Werbetrommel. Für den Offensivspieler ist die Viktoria trotz der schlechteren tabellarischen Ausgangslage favorisiert. »Wir können relativ befreit aufspielen, da wir einen sehr guten Start hingelegt haben. Der Druck. das Spiel gewinnen zu müssen, liegt ganz klar bei Nidda«, untermauert Idic seine These. Eigene taktische Überlegungen seien auf den Gegner ausgerichtet. »Ich habe da ein, zwei Überraschungen geplant. Ob sie aufgehen, muss man sehen«, orakelt Idic.

An der Motivation seines Team hat der Spielertrainer keinerlei Zweifel. »Wir werden als Team alles geben, um am Ende die drei Punkte bei uns zu behalten.«

Aufseiten der Gäste fallen mit Maurice Ludwig und Michell Rauch zwei erfahrene Spieler aus. »Wir haben diese Woche noch mal intensiv im Training daran gearbeitet, gegen tief stehende Gegner zu agieren. Ich erwarte auch gegen FSG, dass die sich sehr tief und kompakt aufstellen werden. Wir wollen dagegen halten und den nächsten Dreier einfahren, nachdem dass in den letzten Spielen unglücklicherweise, vor allem gegen Wallernhausen, ausgeblieben ist«, erläutert Viktoria-Trainer Johannes Herzen, der wie einige seiner Mitspieler eine sportliche Vergangenheit beim Stadtrivalen aufweist.

Nach dem aus Viktoria-Sicht mageren 1:1 gegen Aufsteiger SG Wallernhausen/Fauerbach ist im nächsten Derby zumindest ein klein wenig Wiedergutmachung angesagt.

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