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Effektive Angriffsmomente vermisst

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Gedern/Nidda (fsr). Der Tabellenführer war eine Nummer zu groß: Die Handballer der HSG Gedern/Nidda zogen in der Bezirksliga A (Gruppe 2) bei TuS Vollnkirchen mit fünf Toren Unterschied (27:22) den Kürzeren. Zur Pause (16:15) waren die von Jan Weber und Christian Breiler betreuten Gäste noch auf Augenhöhe.

Bezirksliga A Gießen, Männer: TuS Vollnkirchen - HSG Gedern/Nidda 27:22 (16:15). In den verbleibenden beiden Nachholspielen können die Handballer aus Gedern und Nidda das Qualifikations-Ticket aus eigener Kraft erreichen. In der Sporthalle Volpertshausen geriet der Tabellendritte in der Anfangsphase in Rückstand. »Vollnkirchen hat mit einer »5:1-Deckung« angefangen, was uns am Anfang etwas verunsichert hat. Das haben wir dann aber immer besser gelöst und sind dann auch dank starken Paraden von Christos Skouteris in Führung gegangen«, berichtet HSG-Kapitän Johannes Eckhardt. Den knappen Vorsprung (8:6) konnten die Gäste aber nicht halten. Vollnkirchen gelangen vier Treffer am Stück, doch die Gäste setzten nach und glichen bis zur 27. Minute wieder aus (13:13). Mit dem Pausenpfiff gingen die Hausherren durch einen verwandelten Siebenmeter in Führung. »Alles in allem eine recht ausgeglichene Halbzeit, mit der wir auch nicht unzufrieden waren«, blickt Eckhardt auf die ersten 30 Minuten zurück.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gingen die Gäste durch zwei Treffer von Ndriqim Xhoni sogar in Führung. Vollnkirchen stellte danach auf eine 6:0-Deckung um, womit die HSG Gedern/Nidda nicht wirklich gut zurechtkam. »Wir haben es nicht geschafft. das Spiel breit anzulegen. Vollnkirchen hat gut auf die Ballseite verdichtet, aber wir haben es ihnen durch unsere Spielanlage auch leicht gemacht. Zusätzlich fehlte uns die Wurfgewalt von hinten«, analysierte Johannes Eckhardt. Den Gastgebern reichte eine durchschnittliche Offensivleistung, um das Geschehen mit Vorsprüngen von drei oder vier Treffern fortan zu kontrollieren.

Solide Deckung

Der HSG Gedern/Nidda fehlten die effektiven Angriffsmomente, dafür agierte die Deckung solide und auch Torhüter Skouteris verdiente sich ordentliche Noten. Die HSG Gedern/Nidda steckte bis zum Schluss nicht auf, kam aber auch nicht mehr richtig an den Ausgleich heran. Am Ende ein glanzloser, aber verdienter 27:22-Heimerfolg von TuS Vollnkirchen.

Im am 5. März anstehenden Nachholspiel beim TV Hüttenberg III kann die HSG Gedern/Nidda den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt machen. Im Erfolgsfall wären die Aufstiegschancen aufgrund der bereits angehäuften Minuspunkte eher gering, doch auf der anderen Seite der Klassenerhalt vorzeitig gesichert.

HSG Gedern/Nidda: Becker, Skouteris; Stork (3/1), Müller (3), Eckhardt (3), Kaiser (2), Fladerer (3), Aldathan, Maris (2), Xhoni (5/2), D. Weber (1). Zeitstrafen: 0:2 Minuten. Zuschauer: 60.

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