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EC Bad Nauheim: Kontingentspieler gesucht - Verteidiger wackt

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Von: Michael Nickolaus

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Tobias Wörle steht dem EC Bad Nauheim am Freitag wieder zur Verfügung. Die Roten Teufel sind dann bei dessen Ex-Klub in Kaufbeuen zu Gast. © Red

Der EC Bad Nauheim hat sein sportliches Schicksal (noch) in den eigenen Händen. Zum Wochenende steht der Einsatz eines Verteidigers auf der Kippe.

Der EC Bad Nauheim kämpft auf der Hauptrunden-Zielgeraden der Deutschen Eishockey-Liga 2 einerseits um Platz vier - gleichzeitig aber auch gegen ein Absacken auf Position sieben. »Wir müssen bereit sein und eine Top-Leistung bringen«, sagt Harry Lange, der Trainer der Roten Teufel. In drei Heim- und zwei Auswärtsspielen haben die Hessen ihr Schicksal (noch) selbst in der Hand. Am Freitag (19.30 Uhr) sind die Rot-Weißen in Kaufbeuren zu Gast. Am Sonntag (18.30 Uhr) geht’s im Colonel-Knight-Stadion gegen Schlusslicht Selb.

Einer kommt zurück, einer wackelt: Tobias Wörle steht nach seiner Erkankung nun gegen seinen Ex-Klub wieder zur Verfügung. Mick Köhler, zuletzt auf der ihm eigentlich vertrauten Stürmer-Position eingesetzt, rückt dafür wieder in die Abwehr. Ein Fragezeichen steht hinter Kevin Schmidt, der in diesen Tagen zum dritten Mal Vater wird.

Fünfter Kontingentspieler gesucht: Noch bis Montagabend bleibt Zeit. »Wir suchen keine Absicherung, sondern einen, der besser ist als die, die wir haben; einen, der uns stärker macht«, sagt Lange. Allerdings: Der Markt ist überschaubar, und die Zahl der Mitbewerber groß. »Ob’s am Ende passt - das werden wir sehen.«

Torwart-Tragödie in Kaufbeuren: Stefan Vajs ist ernuet verletzt, Backup Max Meier fehlte über Wochen, Nachwuchs-Keeper Dieter Geidl verletzte sich im dritten Spiel als Profi. Der ESVK musste reagieren - und wurde mangels deutscher Alternative im benachbarten Österreich fündig. Thomas Höneckl - aus Linz ins Allgäu gewechselt - konnte das Problem aus der Torwart-Position lösen, allerdings muss Trainer Tray Tuomie dafür einen seiner vier leistungsstarken Offensiv-Kontingentspieler zuschauen lassen. Am Mittwoch, bei der 2:3-Niederlage in Freiburg, hatte es den nachverpfichteten Mikko Lehtonen getroffen. Zum Bad Nauheim-Spiel ist das Meier-Comeback vorgesehen, sodass im Angriff mit Bestbesetzung zu rechnen ist. Die Chancenverwertung wird im Allgäu als Kernproblem in dieser Saison betrachtet; Spiele wie gegen Freiburg (4:0 nach 20 Minuten) und Kassel (7:1), als den ersten Toren nach dem Ketchupflaschen-Prinzip weitere Treffer folgten, sind die Ausnahme.

20 Niederlagen in Serie: Für Selb geht’s seit Wochen nur darum, nun in endlich (fast) voller Besetzung, Abstimmung und Einstellung für die Playdowns zu finden. 20 Niederlagen in Serie sind inzwischen zusammengekommen.

Der EC Bad Nauheim bietet Jugendlichen bis 18 Jahren zu dieser Partie den Stehplatz für lediglich fünf Euro an

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