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EC Bad Nauheim: Das Team der Stunde kommt

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Antreiber auf und abseits des Eises: Kevin Schmidt und der EC Bad Nauheim treffen auf die in zuletzt neun Spielen achtmal erfolgreichen Wölfe Freiburg. © CHUC

Die Überraschungsmannschaft der Saison trifft das Team der Stunde! Am Freitagabend (19.30 Uhr, Colonel-Knight-Stadion) empfängt der EC Bad Nauheim als Tabellendritter der Deutschen Eishockey-Liga 2 die Wölfe Freiburg-

Am Sonntag (17 Uhr) sind die Roten Teufel dann bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser zu Gast.

Wie lief die Woche in Bad Nauheim? »Fast« normal. Ja, das gibt’s auch noch. Zuletzt war das Training durch Corona-Tests, deren Resultate, Medizin-Checks, englische Wochen und offene Personalfragen bestimmt worden. Gegen Freiburg werden Verteidiger Philipp Wachter und Stürmer Christoph Körner aus gesundheitlichen Gründen fehlen. Sein Debüt soll Patrick Seifert feiern. Der 31-Jährige (fast 400 DEL-Spiele) hatte zuletzt am 3. Mai im Playoff-Halbfinale, damals mit Ravensburg, im Lineup gestanden und arbeitet nach einer Adduktoren-OP an seinem Comeback. Auf der Bank als Backup für Felix Bick sitzt Leon Willerscheid aus dem Nachwuchs von Kooperationspartner Köln. Philipp Maurer wurde vom DEL-Team angefordert.

»Freiburg ist für uns schon immer ein unbequemer Gegner gewesen. Von daher muss die Leistung wieder von der ersten bis zur letzten Minute stimmen«, sagt Trainer Harry Lange. Zwei Saison-Duelle - je eines in der Vorbereitung und in der Hauptrunde - hatten die Teufel gewonnne.

Höhenflug in Freiburg: Acht Siege aus den letzten neun Spielen. Die Freiburger Wölfe sind der Überflieger der DEL2. In den vergangenen vier Spielen haben die Breisgauer jeweils mindestens sechs Treffer erzielt. Liam Finlay (sechs Punkte in sieben Spielen, zuvor in Schweden unter Vertrag) ergänzt in Freiburg die Kontingentpositionen neben Verteidiger Nick Pageau sowie den Stürmern Scott Allen und Tyson McLellan.

Unruhe in der Lausitz: Zwei Overtime-Erfolge haben etwas Druck herausgenommen. Vor den Zwei-Punkte-Siegen in Bayreuth und gegen Landshut hatten die Lausitzer Füchse fünf von sechs Spielen verloren. Die Mannschaft von Chris Straube steht aktuell auf Rang zwölf. Peter Quenneville und Hunter Garlent, die von Rapid City Rush aus der East Coast Hockey League gekommen waren, zählen zu den stärken Kontingentspielern, die in Weißwasser in den vergangenen zehn Jahren verpflichtet worden waren. Zuletzt wurde ihnen Roope Mäkitalo an die Seite gestellt. Dessen finnischen Landsmann Arttu Rämö (drei Tore, acht Vorlagen in 15 Spielen) hat man hingegen schon ziehen lassen und durch Brett Carson, einen Verteidiger aus Kanada, ersetzt, um die Abwehr um die Routiniers Jens Baxmann (über 900 DEL-Spiele) und Steve Hanusch qualitativ breiter aufzustellen. Fehlen werden die U20-WM-Fahrer Bennet Roßmy (bislang elf Spiele) und Korbinian Geipel (sieben Einsätze). Das Manko: die Arbeit in der Defensivzone. »Es geht um die bessere Ausführung von Kleinigkeiten. Wir haben unser System, aber wenn einige Jungs zu passiv bleiben, dann funktioniert es nicht«, wird Straube in der Fachzeitung EishockeyNews zitiert.

Corona-Helden eingeladen : Zu den Heimspielen gegen Freiburg und die Lausitzer Füchse (26. Dezember) hat der EC Bad Nauheim Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten und Kliniken aus der Region eingeladen. »Das ist unser kleine Dankeschön für das unglaubliche Engagement dieser Berufsgruppen, die in dieser schwierigen Zeit seit zwei Jahren Außerordentliches leisten und unseren Respekt mehr als verdient haben«, sagt Geschäftsleiter Dag Heydecker.

Für beide Partien wurden jeweis 80 Tickets von den Corona-Helden geordert.

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