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Duelle auf Drittliga-Ebene

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Hannah Niebergall ist mit ihrer HSG Gedern/Nidda beim Turnier unter der Regie der TSG Eddersheim gefordert. © Achim Senzel

GEDERN/NIDDA (flo). Die schwierige Mission Klassenerhalt haben die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda am Donnerstag auch ganz offiziell wieder aufgenommen. Seitdem nämlich befindet sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler wieder im gemeinsamen Trainingsprozess. Am Sonntag steht nun ein Vorbereitungsturnier an, mit dem sich die Spielgemeinschaft fit machen will für den Rückrundenstart am nächsten Wochenende:

In Hattersheim duellieren sich die Wetterauerinnen mit vier weiteren Drittligisten.

Beim von der TSG Eddersheim ausgerichteten Turnier sollten ursprünglich sechs Teams teilnehmen. Die HSG Wittlich musste aufgrund mehrerer Ausfälle aber kurzfristig absagen. Statt in zwei Gruppen wird deshalb nun im Modus jeder-gegen-jeden mit 30 Minuten pro Partie gespielt. Die HSG trifft dabei zunächst um 10.30 Uhr auf Gastgeber Eddersheim. Anschließend misst sich die Breiler-Truppe um 12 Uhr mit dem TSV Haunstetten, dem Tabellenführer der Staffel F. Weiter geht es gegen Germania Fritzlar (14.15 Uhr), ehe die Wetterauerinnen im vierten und letzten Spiel auf die SG Kappelwindeck/Steinbach (16.30 Uhr) treffen.

Personalprobleme

»Wir wollen uns nach der Pause die Spielfähigkeit zurückholen. Das Turnier gibt uns die Möglichkeit, im Angriff gruppentaktische Sachen einzuüben, da das im Training momentan kaum umsetzbar ist. Deshalb ist das Turnier sehr wichtig für uns«, sagt HSG-Trainer Breiler. Die Reihen bei seinem Team sind nämlich weiterhin arg gelichtet. Kreisläuferin Yeruti Krauß steigt nach einer Fußverletzung erst langsam wieder ins Lauftraining ein, Außen Christin Kraft fehlt weiterhin aufgrund von Knieproblemen. Kristin Amos kann beruflich bedingt nur selten trainieren. Rückraumspielerin Hanna Rösner, die Mitte Januar operiert werden wird, fällt aufgrund ihres Kreuzbandrisses ohnehin lange aus. »Wir werden«, so Breiler, »bei diesem Turnier natürlich auch in der Abwehr Varianten ausprobieren, wie der bittere Ausfall von Hanna Rösner kompensiert werden kann.«

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