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Dillemuth in bestechender Form

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Region (ars). Beim »Erfurt-Indoor« hat Jan Dillemuth (TV Assenheim) seine Klasse unter Beweis gestellt. Der U20-Athlet aus Florstadt trat in seinem Zeitlauf über 1500 Meter gegen die aus ganz Deutschland angereiste Konkurrenz der Männer- und Jugendklasse und gewann den Wettbewerb überzeugend vor Artur Beimler (Leipzig/3:51,19 Minuten) und Felix Friedrich (Dresden/3:

52,85 Minuten).

Dank seiner Spurtstärke konnte sich Dillemuth in der Schlussphase entscheidend absetzen und im Ziel seine neue persönliche Bestzeit von 3:50,46 Minuten bejubeln, mit der er seine im Vorjahr aufgestellten 3:51,99 Minuten deutlich unterbot. Gleichzeitig übernahm der amtierende Deutsche 3000-Meter-Meister die Führungsposition in der U20-Jahresbestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes vor dem Erfurter Robin Müller (3:53,60 Minuten), sodass er in zwei Wochen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften nun sowohl über 1500 Meter als auch über 3000 Meter zum engsten Favoritenkreis zählt.

Zuvor startet der Kaderathlet am Samstag bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen in Frankfurt-Kalbach. Auf der 800-Meter-Strecke besitzt er im zwölfköpfigen Teilnehmerfeld um den Deutschen Meister Oskar Schwarzer (TV Groß-Gerau) sowie die Frankfurter 1:47-Minuten-Läufer Dennis Biederbick und Samuel Blake zwar lediglich Außenseiterchancen, doch als Vorbereitung auf die Jugend-DM am 20. und 21.Februar in Sindelfingen stellt der 800-Meter-Einsatz einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Unterdistanzfähigkeiten dar.

Das Programm Erfurt und Frankfurt absolviert auch Lukas Abele. Der Dauernheimer im Trikot des SSC Hanau-Rodenbach führte als Tempomacher im »A-Zeitlauf« über 1500 Meter den Düsseldorfer Maximilian Thorwirth (3:38,72 Minuten) zur Hallen-Weltmeisterschaftsnorm. »Nach 2:26 Minuten bei der 1000-Meter-Marke war ich allerdings auch schon sehr gefordert«, so Abele, der in Erfurt nach zwei Dritteln der Strecke seinen »Job« erledigt hatte. In Frankfurt trifft er auf Christoph Kessler (Karlsruhe), der mit 3:40,10 Minuten eine ebenbürtige Bestzeit wie Abeles 3:39,80 Minuten aufweist. Auch wenn der Karlsruher Mittelstreckler nach seinem letzten Einsatz aktuell stärker einzuschätzen ist, hofft Lukas Abele auf »gemeinsame Sache«. »Es wäre für ein schnelles Rennen wichtig, dass wir uns in der Führungsarbeit abwechseln. Immerhin muss ich mich noch für die Deutsche Hallenmeisterschaft Ende Februar qualifizieren.« Angesichts der Corona-Bedingungen stehen hier nur begrenzte Startplätze zur Verfügung, die nach Bestzeiten vergeben werden.

Marius Abele startet ebenfalls

Im 1500-Meter-Wettbewerb der Süddeutschen Meisterschaft tritt mit dem Dauernheimer Marius Abele ein weiteres Ass aus der Wetterau an. Der ausdauerorientierte U23-Athlet hat die Top sechs im Auge.

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