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Derbystimmung in Ranstadt

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Ranstadt (fsr). Der SV Ranstadt führt die Tabelle der Fußball-Kreisoberliga Büdingen an. Mit einem 1:0-Erfolg beim SV Blau-Weiß Schotten zogen die Ranstädter am vergangenen Wochenende am spielfreien KSV Eschenrod vorbei und freuen sich nun vom Platz an der Sonne den Nachbarn vom FSV Dauernheim zum Derby begrüßen zu dürfen.

SV Ranstadt - FSV Dauernheim (Sonntag, 15.15 Uhr). SVR-Trainer Maciej Wolodczenko war nach dem 1:0-Sieg auf dem »Bockzahl« happy, vergaß aber bei aller Freude nicht, auch seinem Vorgänger Joachim Weis zu danken. »Durch Joachim ist Maciej ja überhaupt erst in unseren Verein gekommen und von ihm durfte er dank dessen engagierter Vorarbeit im Jugend- und Seniorenbereich auch eine intakte Mannschaft übernehmen«, erzählt Ranstadts Spielausschussmitglied Peter Teichler.

Spiel des Tages

Platz eins in der Kreisoberliga sei für den kleinen Verein keine Selbstverständlichkeit. Dass beim SVR derzeit die Früchte jahrzehntelanger Jugendarbeit geerntet werden, erfüllt Teichler wie auch den gesamten SVR-Vorstand mit Stolz. Dass dank der jüngsten Erfolge im Derby nun die Favoritenbürde zu tragen ist, nimmt Teichler gelassen auf. »Ich hoffe auf ein gutes und anständiges Fußballspiel, in dem wir natürlich die drei Punkte holen wollen.« Nur allzu gerne würde der SVR weiterhin Höhenluft schnuppern und Siege in den prestigereichen Gemeindederbys schmeckten schon in der Vergangenheit immer besonders. Der FSV Dauernheim begibt sich nicht ohne Sorgen auf die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison. »Die Vorfreude auf das Derby gegen Ranstadt hält sich bei uns in Grenzen, da uns große Personalsorgen plagen. Neben einigen verletzten Spieler müssen wir auch vier coronabedingte Ausfälle verkraften, so dass wir personell auf dem Zahnfleisch gehen. Unter der Woche war deshalb auch nahezu kein Trainingsbetrieb möglich«, berichtet der in Ranstadt lebende FSV-Trainer Michael Dietrich. Nichtsdestotrotz wollen sich seine Dauernheimer kämpferisch präsentieren. Dietrich: »Die richtige Einstellung, Wille und Zweikampfverhalten werden entscheidende Faktoren sein. Wenn wir diese Tugenden beherzigen und es am Ende gegen eine in dieser Saison sehr stark aufspielende Ranstädter Mannschaft nicht reicht, werden sich die Vorwürfe in Grenzen halten. Der Fokus liegt ganz klar auf die Spiele gegen Mannschaften, die sich mit uns auf Augenhöhe befinden.«

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