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Derbystimmung in Oberau

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Konstantin Leitsch (links, SG Nieder-Mockstadt/Stammheim) und der Oberauer Enis Gjoshi schenken sich in diesem Zeikampf nichts. © Ralph Lehmberg

Kreis Büdingen (jore). Eine Woche vor dem offiziellen Startschuss in die neue Fußball-Saison rückt das Pokalgeschehen im heimischen Fußballkreis in den Mittelpunkt. Auf dem Terminplan stehen an diesem letzten Juli-Wochenende die Spiele der zweiten Runde im Büdinger Kreispokal. Ebenfalls ausgetragen werden sollte am Sonntag eine noch ausstehende Paarung aus der 1.

Runde, in der A-Ligist 1. FC Rommelhausen auf die klassenhöhere FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf getroffen wäre. Doch Rommelhausen sagte die Partie kampflos ab. Eröffnet wird der Spielreigen bereits am heutigen späten Samstagnachmittag, wenn die SG Usenborn/Bergheim den SV Blau-Weiß Schotten zu Gast hat. Da B-Ligist Teutonia Kohden (wie berichtet) seine Mannschaft Anfang der Woche zurückgezogen hat, zieht die Spvgg Hartmannshain/Herchenhain/Burkhards kampflos in das Achtelfinale ein.

SG Usenborn/Bergheim - SV Blau-Weiß Schotten (heute Nachmittag; Anstoß 17.30 Uhr). Auch wenn noch der eine oder andere Stammspieler bei den Schottener Stadtmeisterschaften fehlte, so präsentierten sich die Blau-Weißen schon in einer guten Frühform. In den letzten Jahren spielten die Vogelsberger im Kreispokal eigentlich stets eine gute Rolle. Es wäre zweifelsohne eine Überraschung, sollte die Barschtipan-Elf diesmal schon in der 2. Runde bei der Ortenberger Spielgemeinschaft stolpern.

Sportfreunde Oberau - SV Phönix Düdelsheim (Sonntag; Anstoß 18 Uhr). Derbystimmung auf dem Sportgelände »An der Waldsporthalle« in Oberau. Nach dem mühsamen 2:1-Erfolg in der ersten Runde beim Kreisoberliga-Absteiger SG Nieder-Mockstadt/Stammheim muss der Titelverteidiger wohl schon eine Schippe drauflegen, will man den Einzug in das Achtelfinale schaffen. Beide Mannschaften standen sich in der letzten Pokalsaison im Halbfinale gegenüber. Ein Spiel, an das man sich im Lager des SV Phönix nur ungern erinnert, setzte es damals doch eine empfindliche 0:7-Heimklatsche. Allein schon dieses Ergebnis dürfte für die Düdelsheimer Ansporn genug sein, es diesmal besser zu machen.

VfB Rodheim/Horloff - VfR Rudingshain (Sonntag; Anstoß 17 Uhr in Rodheim). Nach dem grandiosen 5:1-Erfolg im Erstrundenmatch gegen den Kreisoberligisten KSV Eschenrod geht der VfB topmotiviert in die Partie gegen den A-Ligisten, der trotz höherer Klassenzugehörigkeit sicherlich nicht als Favorit in den Hungener Stadtteil fährt. »Nach der guten letzten Rückrunde haben wir den Anspruch, in der neuen Saison einen der beiden ersten Plätze in der B-Liga zu erreichen. Und das sollte uns mit den zur Verfügung stehenden Spielern auch gelingen«, blickte VfB-Vorsitzender Lutz Eiser unmittelbar nach dem Pokaltriumph gegen Eschenrod sehr zuversichtlich in die Zukunft. Und der Sprung unter die letzten 16 Mannschaften im Pokal, er erscheint nach der zuletzt gezeigten Vorstellung mehr als realistisch.

FC Germania Ortenberg - SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen (Sonntag; Anstoß 18 Uhr). Das »goldene Tor« von Asir Ayhan verhalf der Germania am letzten Sonntag im Erstrundenmatch gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten SG Geiß-Nidda/Steinberg/Glashütten zu einem knappen 1:0-Erfolg. Am Ende dann auch eine gelungene Pflichtspielpremiere für den neuen Germania-Coach Sven Schaumburg. Morgen Nachmittag hängt die Messlatte im Heimspiel gegen die klassenhöhere Dreierspielgemeinschaft natürlich um einiges höher. Ein Weiterkommen der Germania, dann aber sicherlich auch kein unmögliches Unterfangen.

FC Lorbach - VfR Wenings (Sonntag; Anstoß 17 Uhr). Der B-Liga-Meister trifft auf den Ex-Gruppenligisten. Auf den ersten Blick ein ungleiches Duell, doch sollte man im Weningser Lager nicht den Fehler machen den A-Liga-Aufsteiger zu unterschätzen. Mit dem Triumph bei den Büdinger Stadtmeisterschaften haben die Lorbacher schon einmal unter Beweis gestellt, was für ein Potential vorhanden ist. In der abgelaufenen Meistersaison haben die Lorbacher nur ein Spiel verloren, in 22 Spielen 102 Tore erzielt und was noch imponierender ist, nur sechs Gegentore hinnehmen müssen. Allein schon diese Statistik lässt vermuten: Ein Selbstläufer wird das für die Gäste aus Wenings im Büdinger Stadtteil nicht.

SG Heegheim/Rodenbach - SV Merkenfritz (Sonntag, Anstoß 17 Uhr). Es ist das Duell zweier B-Ligisten, bei dem die erstmals eigenständig auftretende Gästeelf aus Merkenfritz vor ihrer Pflichtspielpremiere steht.

BV Rinderbügen - VfR Hainchen (Sonntag, Anstoß 17 Uhr). Auch wenn diese beiden Mannschaften eine Liga trennt, so wird das mit Sicherheit kein Selbstläufer für die Gäste aus dem Limeshainer Ortsteil. Erwischt der BVR einen guten Tag, dann könnte es mit dem Einzug in das Achtelfinale klappen.

FSG Altenstadt - SG Ober-Mockstadt/Dauernheim (Sonntag; Anstoß 17 Uhr). Nach dem bitteren Kreisoberliga-Abstieg heißt es nunmehr im FSG-Lager neue Kräfte bündeln und versuchen den »Betriebsunfall« auf Anhieb zu korrigieren. Ein Erfolgserlebnis im Pokal wäre sicherlich hilfreich, verloren gegangenes Selbstvertrauen zurück zu gewinnen. Kein leichtes Unterfangen, denn der ehemals selbständige FSV Dauernheim spielte in den letzten Jahren im Kreispokal keineswegs nur eine Nebenrolle.

VfR Ulfa - SG 05 Büdingen (Sonntag; Anstoß 17 Uhr). Nach Auflösung der Spielgemeinschaft mit dem SV Langd unternimmt der wieder eigenständige VfR nunmehr einen Neustart in der B-Liga. Im ersten Pflichtspiel will man nunmehr dem klassenhöheren Gast aus der früheren Kreisstadt Paroli bieten.

SG Wallernhausen/Fauerbach - SG Hettersroth/Burgbracht (Sonntag; Anstoß 17 Uhr in Wallernhausen). Von noch vorhandener Aufstiegseuphorie war beim gastgebenden A-Liga-Meister zumindest bei den jüngst ausgetragenen Niddaer Stadtmeisterschaften nicht mehr viel zu spüren. Die Haardt-Elf blieb schon in der Vorrunde auf der Strecke. Im Büdinger Kreispokal war der frisch gebackene Kreisoberliga-Aufsteiger in den letzten beiden Jahren zudem nicht besonders erfolgreich und schied jeweils im ersten Spiel bereits aus. Das soll sich in diesem Jahr dann natürlich ändern. Eine Woche vor dem Ligastart gegen den SV Blau-Weiß Schotten wollen die Gastgeber mit einem Pokalerfolg gegen den neuen Ligakonkurrenten noch einmal Selbstvertrauen tanken.

SV Rainrod - SG Rohrbach/Aulendiebach (Sonntag; Anstoß 17 Uhr). Nach dem nicht so geglückten Auftritt, bei den eigens veranstalteten Schottener Stadtmeisterschaften, will der SVR vor eigener Kulisse wieder eine bessere Leistung abliefern. Die Rainröder haben in der Vergangenheit ja auch schon bewiesen, dass sie im Kreispokal etwas bewegen können. In diesem direkten Duell zweier A-Ligisten wird letztlich wohl die bessere Tagesform den Ausschlag geben.

SG Ober-Lais/Lißberg - SV Ranstadt (Sonntag; Anstoß 17 Uhr in Ober-Lais). In der abgelaufenen B-Liga-Saison hat die gastgebende Spielgemeinschaft nur knapp den A-Liga-Aufstieg verpasst. Gegen den Neu-Gruppenligisten aus Ranstadt, der mit einem 2:1-Erfolg beim VfB Höchst den Einzug in die zweite Runde geschafft hat, muss sich die Spielgemeinschaft natürlich mit der Außenseiterrolle zufrieden geben. Für die Gästeelf um Spielertrainer Maciej Wolodczenko ist dieses Spiel der letzte Test vor dem Gruppenliga-Start in einer Woche beim Mitaufsteiger Sparta Bürgel

TSV Vonhausen - TV 08 Kefenrod (Sonntag; Anstoß 17 Uhr). In dieser verbleibenden Partie sind die Rollen ebenfalls klar verteilt. Alles andere als ein Weiterkommen der zwei Klassen höher spielenden Gäste aus Kefenrod wäre natürlich eine Überraschung. Vor einem Jahr musste sich der TSV im Auftaktspiel gegen A-Ligist FC Rommelhausen mit 0:1 geschlagen geben. Mit dem gleichen Resultat könnte man im Lager des gastgebenden B-Ligisten vielleicht sogar ganz gut leben.

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