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Derby als Fan-Magnet

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Deniz Kirov (links) vom VfB Höchst kommt vor Schottens Stefan Welker an den Ball. © Ralph Lehmberg

Kreis Büdingen (fsr). In der Fußball-Kreisoberliga Büdingen stehen am heutigen Gründonnerstag zwei Nachholpartien an. Spitzenreiter SV Ranstadt will seinen Vorsprung mit einem Derbysieg gegen den FSV Dauernheim ausbauen, während im Verfolgerduell der VfB Höchst und die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf ihre Klingen kreuzen.

SV Ranstadt - FSV Dauernheim (Donnerstag, 19 Uhr). Nach der Absage des Topspiels gegen den KSV Eschenrod freuen sich Spieler und Verantwortliche des SV Ranstadt nun auf das vorösterliche Nachbarschaftsderby gegen den FSV Dauernheim. »Wir wollen unsere gute Tabellensituation festigen und das Spiel gewinnen«, sagt der SVR-Vorsitzende Gerhard Herche. Spielertrainer Maciej Wolodczenko kann bis auf Sedat Uka und Marlon Laubach aus dem Vollen schöpfen.

Der FSV Dauernheim schöpft in Sachen Klassenerhalt nach vier Punkten aus zwei Spielen wieder Hoffnung. »Unsere Lage hat sich wieder etwas aufgehellt. Im Drei-Tage-Rhythmus stehen uns nunmehr vier Spiele gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe bevor. Wenn uns in diesen Spielen ein Überraschungserfolg gelingen würde, wäre das natürlich Gold wert«, blickt FSV-Trainer Michael Dietrich voraus, wohlwissend, dass seiner Mannschaft ein Sieg im prestigereichen Derby natürlich am besten schmecken würde. »Wir treffen in Ranstadt auf die derzeit wohl beste Mannschaft in der Klasse. Beachtlich ist, dass Ranstadt mittlerweile seit Oktober letzten Jahres in Pflichtspielen ungeschlagen ist. Ganz offensichtlich stecken sie Personalausfälle besser weg als andere Teams, was für einen breiten und ausgeglichenen Kader spricht«, meint Dietrich.

Nichtdestotrotz spekuliert er aus der Außenseiterrolle heraus auf eine Überraschung.

VfB Höchst/Nidder - FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf (Donnerstag, 19 Uhr). Wie hat der VfB Höchst den Rückschlag der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Blau-Weiß Schotten weggesteckt? Fakt ist: Wollen die Höchster vorne dranbleiben, dann müssen gegen die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf drei Punkte her. Keine einfache Aufgabe, denn die Niddaer Spielgemeinschaft zählt zur erweiterten Spitzengruppe. Mit einem Auswärtssieg kann die Elf von Spielertrainer Ferdijan Idic sogar nach Punkten Tabellendritten aus Höchst aufschließen. »Wir sind auf Wiedergutmachung aus. Meine Mannschaft muss ein andere Gesicht zeigen«, gibt sich VfB-Coach Christopher Knoblauch kämpferisch. Aus verschiedenen Gründen muss er im Nachholspiel auf zahlreiche Spieler verzichten, zudem stehen einige angeschlagene Spieler im Kader. »Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, das wir klug und diszipliniert angehen müssen«, erläutert Knoblauch.

Auch Gäste-Trainer Idic berichtet von einem dezimierten Gegner. »Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass dies ein Spiel auf Augenhöhe ist. Solche Partien sind für die Spieler einfach am geilsten«, findet Idic. Für zusätzliche Motivation sorgt die 1:3-Hinspielniederlage. »Wir haben noch eine Rechnung offen«, betont FSG-Coach Idic.

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