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Denkbar ungünstige Vorzeichen

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Von: red Redaktion

Wallernhausen (red). Im vorletzten Heimspiel der Saison der Eishockey-Landesliga Hessen setzte es für den EC Pirates Wallernhausen gegen die IceDevils Bad Nauheim eine knappe 6:7-Niederlage.

Landesliga Hessen: EC Pirates Wallernhausen - Ice-Devils Bad Nauheim 6:7. Diese Niederlage hat jedoch wenig Auswirkungen, steht der ECW doch als Tabellenzweiter bereits fest und ist bereits für das Final-Four-Turnier in Darmstadt qualifiziert.

Die Vorzeichen waren denkbar ungünstig für das Spiel der Schwarz-Gelben, ist doch die Liste der Verletzten und Kranken lang. Mit Willkom und Lindner kehrten allerdings zwei feste Größen ins Team zurück, sodass das Trainer-Duo Harmert/Günther mit zwei Reihen aufwarten konnte.

Gleich zu Beginn der Partie wurde der ECW kalt erwischt. 60 Sekunden waren gespielt, da klingelte es bereits im Kasten von Alexander Schmidt und Marko Becker erzielte das 0:1. Wallernhausen zeigte sich jedoch nicht sonderlich beeindruckt, sondern machte von Beginn an Druck auf die gegnerischen Abwehrreihen. Simon Platzer war es dann, der mit einem schönen Rückhandschlenzer Torwart Eberhard verlud und für den Ausgleich sorgte.

Strafzeiten

Die nächste Phase des Spiels war geprägt durch zahlreiche Nickligkeiten und Strafzeiten auf beiden Seiten. Als Abwehrspieler Sebastian Becker auf der Strafbank saß, fiel die erneute Führung für die Gäste, Florian Fischbach war hier der Torschütze. Das 1:2 bedeutete auch gleichzeitig das Pausenergebnis.

Im zweiten Drittel verstärkte der ECW den Druck. Nach schöner Kombination von Simon Platzer und Mario Willkom war Jan Hofmann mit seinem strammen Schlagschuss zum 2:2 erfolgreich. Nur 60 Sekunden später markierte Lukas Momberger aus spitzem Winkel nach Vorarbeit von Markus Lindner das 3:2 für seine Farben und somit die erstmalige Führung.

Die Pirates standen jetzt sehr sicher und verstärkten den Druck. Folgerichtig nutzte Spielertrainer Volker Harmert das Zuspiel von Abwehrpartner Hoffmann in einer Überzahlsituation und schloss überlegt zur 4:2-Führung ab. Der ECW hatte in diesem Spielabschnitt seine stärks- te Phase und Alexander Schmidt im Tor war den Pirates ein sicherer Rückhalt bis zur Pause.

Das letzte Drittel begann mit zahlreichen Nackenschlägen für den ECW. Bad Nauheim war die tonangebende Mannschaft und erzielte keine 50 Sekunden nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer zum 4:3 durch Marko Becker.

Mit einem Doppelschlag in der 44. und 45. Spielminute war das Spiel erneut gedreht. Becker und Fischbach brachten die Gäste mit 4:5 in Front. Es entwickelte sich nun ein munteres Spiel, sahen doch die IceDevils ihre Chance gekommen, bei dem Tabellenzweiten drei Punkte zu entführen.

Jan Hofmann mit seinem zweiten Treffer stellte in Überzahl den erneuten Ausgleich her, doch nur 25 Sekunden später war es Sven Runkel mit der wiederholten Führung zum 5:6. In dieser Szene verletzte sich der neu ins Tor gekommene Tom Diegel, sodass wieder Routinier Alexander Schmidt zwischen den Pfosten Platz nahm. Beide Teams spielten auf Sieg, nur Bad Nauheim wirkte im Abschluss cleverer und profitierte bisweilen auch von Nachlässigkeiten in der Verteidigung.

Mit dem 5:7 durch Fauerbach war eine Art Vorentscheidung gefallen. In den letzten beiden Spielminuten dann nahm der ECW Torwart Schmidt zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis.

Schlussoffensive

Die Hausherren feuerten aus allen Rohren, und Philipp Hartmann konnte nach Pass von Frank Guldner noch den Anschlusstreffer erzielen, doch zu mehr sollte es nicht reichen.

Am kommenden Sonntag geht es weiter um 20 Uhr gegen die EG Diez-Limburg in der Halle in Diez.

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