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Den Vorsprung nicht ins Ziel gebracht

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Gedern/Nidda (frs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben zum Jahresabschluss das Gipfeltreffen der Bezirksliga A Gießen (Gruppe 2) verloren. Die Mannschaft von Trainer Matthias Zunk unterlag dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TuS Vollkirchen nach einer 16:13-Halbzeitführung noch mit 23:25.

Bezirksliga A Gießen, Männer (Gruppe 2): HSG Gedern/Nidda - TuS Vollnkirchen 23:25 (16:13). Ein dramatisches Topspiel in der Niddaer Gymnasiumhalle, in dem in Abschnitt zwei die schwache Chancenverwertung den Erfolg der Heimmannschaft verhinderte. In der Tabelle beträgt der Rückstand der unterlegenen HSG nun vier Punkte.

Mit TuS Vollkirchen reiste der erwartet starke Gegner an. Die Mittelhessen hatten ihr stärkstes Aufgebot dabei und überzeugten mit schnellem, technisch versiertem Handball. Aufseiten der HSG Gedern/Nidda mangelte es aber nicht an der nötigen Motivation. Mit einer hart, aber jederzeit fair agierenden Abwehr wollte man dem Spitzenreiter imponieren. Das gelang über weite Phasen der ersten Hälfte sehr gut.

Johannes Eckhardt verletzt sich

Aus aggressiven Ballgewinnen resultierten einige »leichte Treffer« nach Tempogegenstößen. »So haben wir die erste Halbzeit dominiert«, lobte HSG-Trainer Zunk. Mit dem Treffer von Yannik Kaiser zum 10:7 lagen die Gastgeber in der 17. Minute erstmals mit drei Toren vorne.

Und so ging es zunächst weiter. Ndriqim Xhoni baute die Führung sogar auf 13:9 aus (21.). Nicht eingeplant waren Umstellungen im stark agierenden Mittelblock, doch nach einer Verletzung von Johannes Eckhardt musste Zunk reagieren. Die Umstellungen beeinträchtigten das Spiel das Tabellenzweiten zunächst nicht, bis zur Pause hielt die Form und die Männer der HSG verabschiedeten sich unter Beifall ihrer Anhänger mit einer 16:13-Halbzeitführung in die Kabine.

Der Rückstand schien TuS Vollnkirchen angestachelt zu haben. Die Gäste starteten furios in Hälfte zwei und schafften zur 37. Minute wieder den Ausgleich (17:17). Jetzt ging es hin und her. Die Gäste schienen am Drücker, doch Benedikt Becker im Tor der HSG Gedern/Nidda hielt mit einem prima Spiel seine Farben im Rennen.

Beim Torabschluss versagen die Nerven

Eigentlich hätte sich die Zunk-Crew in dieser Phase wieder absetzen können, doch beim Torabschluss versagten plötzlich häufiger die Nerven. »Wir haben die entscheidenden Treffer nicht gemacht, Vollnkirchen schon«, lieferte der Übungsleiter die Erklärung, weshalb sich in der generell recht torarmen Schlussphase das Blatt zugunsten des Spitzenreiters wendete. Letztmals führte die HSG in der 44. Minute mit 20:19. Den 21:21-Ausgleichstreffer durch Benjamin Stork konterten die Gäste mit einem Doppelschlag und ließen sich danach die Führung nicht mehr aus den Händen nehmen.

Nach einer kurzen Pause geht es im neuen Jahr für die Handballer aus Gedern und Nidda am Samstag, 9. Januar, mit einem Heimspiel gegen die punktgleiche HSG Pohlheim II weiter. Das ist für die Qualifikation zur Aufstiegsrunde gleich ein richtungsweisendes Match.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Becker; Stork (2), Müller (5), Eckhardt (2/2), Kaiser (6), Fladerer (1), Orth, Aldathan, Maris (1), Xhoni (4), M. Weber (1/1), D. Weber (1).

Zuschauer: 80. Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

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