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Trainer Christian Haardt bleibt bis Sommer 2023 bei der SG Wallernhausen/Fauerbach.

Fußball-Kreisliga A Büdingen

Den Titel holen und Gedern II schlagen

SG Wallernhausen/Fauerbach: Trainer Christian Haardt verlängert seinen Vertrag und gibt die Rückrunden-Ziele bekannt.

Wallernhausen (tfr). Christian Haardt und die SG Wallernhausen/Fauerbach setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Der Trainer hat seinen Vertrag beim Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A Büdingen um eine weitere Saison bis Sommer 2023 verlängert. »Wir wollten frühzeitig ein Zeichen setzen, um jetzt die Gespräche mit den Spielern angehen zu können«, berichtet Bernd von Lienen, Vorsitzender des FC Wallernhausen.

»Ich bin seit Juli 2019 hier. In dieser Zeit haben wir nur zwei Meisterschaftsspiele verloren«, berichtet Haardt stolz von seiner starken Bilanz. In der Abbruch-Saison 2019/2020 führte der 47-Jährige seine Mannschaft in der Kreisliga B ungeschlagen zur Meisterschaft nach Quotientenregelung (15 Siege, zwei Unentschieden). In der A-Liga-Spielzeit 2020/21 standen zum Zeitpunkt der Annullierung sieben Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage auf dem Konto der Spielgemeinschaft.

Tabellenführer in der Kreisliga A

Aktuell führt die Haardt-Truppe die A-Liga mit zwölf Siegen, einem Remis und einer Niederlage an. »Dementsprechend fiel es mir nicht schwer, meinen Vertrag zu verlängern. Und das, obwohl ich interessante Angebote von Kreisoberligisten aus den Nachbarkreisen hatte.« Haardts Arbeit beim Herbstmeister ist noch nicht beendet. »Ich will mit meinen Jungs Meister werden und in der Rückrunde unbedingt das Spiel gegen den FC Alemannia Gedern II gewinnen. Denn beide Niederlagen als Trainer von Wallernhausen/Fauerbach kassierte ich gegen Gedern.«

Die letzte Pleite gegen die Alemannia setzte es am zweiten Spieltag der aktuellen Saison. Da zum Auftakt nur ein 3:3-Remis gegen die SG Rohrbach/Büches heraussprang, drohte nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien ein Fehlstart. Doch die in Michelnau lebende Aufsichtsperson bei einer gesetzlichen Unfallversicherung vertraute dem Team und legte mit ihm im Anschluss eine Serie von zwölf Siegen in Folge hin. »Ich wusste, was in meiner Truppe steckt und blieb nach den Punktverlusten ruhig. Zumal die 1:2-Niederlage gegen Gedern äußerst unglücklich zustande kam, weil wir unsere Chancen einfach nicht nutzten.« Weil die SG sich in den übrigen Partien in einen »kleinen Rausch« spielte, führt sie nun die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem SV Rainrod an .«Der SVR wird wohl auch der härteste Konkurrent im Kampf um den Aufstiegsplatz sein«, prophezeit Haardt, der aber auch Gedern II und den 1. FC Rommelhausen auf seiner Rechnung hat.

Team ist fit und unberechenbar

Ein großer Pluspunkt sei bislang die Fitness der Mannschaft gewesen. Darauf setzt der 47-Jährige auch zum Rückrundenauftakt am 6. März, wenn der Tabellenführer zum Spitzenspiel nach Rainrod reisen muss. »Das Hinspiel haben wir 1:0 gewonnen. Nun wäre ich auch mit einem Unentschieden zufrieden«, gesteht Haardt und fährt fort: »Zudem ist unsere Ausgeglichenheit eine Stärke. In anderen Mannschaften liegt die Last meistens auf den Schultern von zwei, drei Spielern. Bei uns kann jeder Tore schießen. Außerdem können die Jungs auf vielen Positionen spielen.« Ein Beispiel: Janik Woelcke, bester Torschütze der letzten Runde, nimmt nach der Verletzung von Marcel Monnier (Kreuzbandriss) die Sechserposition ein. Für die Tore zeichnen nun Fabian Lauer (12), Aboubaker Benchaib (10) und Robin Lang (8) verantwortlich.

Haardt, der früher unter anderem für Blau-Weiß Schotten auf Gruppenliga-Niveau spielte, glaubt an seine charakterstarke Mannschaft und strebt den nächsten Coup seiner Trainerkarriere an.

Bernd von Lienen würde sich als Vereinschef jedenfalls nicht gegen einen weiteren Aufstieg wehren. »Natürlich nehmen wir das dann mit, auch wenn es uns alle vor eine große Herausforderung stellt. Dann würde auch unser B-Team, das momentan die Tabelle der A-Liga-Reservemannschaften anführt, in Konkurrenz spielen.« Was dem Vorsitzenden des FC Wallernhausen wichtig ist: »Ich hoffe, dass die Pandemie eine geregelte Rückrunde zulässt und wir den Titel auf dem Platz ausspielen können.« Darauf hofft auch Haardt, der seiner Mannschaft zutraut, »in der jetzigen Besetzung auch eine Spielklasse höher mitzuhalten«. Aber erst einmal will er sich auf den Titelkampf in der Kreisliga A Büdingen konzentrieren.

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