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Das nächste Topduell für Schotten

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Kreis Büdingen (fsr). In der Fußball-Kreisoberliga Büdingen bleibt es an der Tabellenspitze spannend. Tabellenführer KSV Eschenrod ist am Wochenende nicht im Einsatz, da das Match beim FSV Dauernheim kurzfristig verlegt wurde. »Eschenrod hat einige Coronafälle zu beklagen. Bei weiteren Spielern gibt es Samstag die Testergebnisse. Deshalb haben wir das Spiel mit Dauernheimer Zustimmung schon am Freitag abgesetzt«, sagt Klassenleiter Hartmut Bohl.

Verfolger SV Ranstadt muss die schwere Auswärtsaufgabe beim SV Blau-Weiß Schotten bewältigen und kann die Tabellenführung übernehmen. Auch dem Tabellendritten VfB Höchst/Nidder dürften die Punkte im Auswärtsspiel beim TV Kefenrod nicht einfach so in den Schoß fallen.

TV Kefenrod - VfB Höchst (Sonntag, 15.15 Uhr). Mit dem 3:2-Derbysieg beim SV Seemental im Rücken kann der TV Kefenrod mit breiter Brust ins Heimspiel gegen den Tabellendritten VfB Höchst/Nidder gehen. Mit vier Punkten aus den ersten zwei Spielen ist zudem der Einstieg von »Übergangstrainer« Klaus Peuker gelungen. »Für Sonntag bin ich zuversichtlich, dass wir auch ohne drei Stammspieler gegen Höchst bestehen können. Dazu müssen wir deren starke Offensive aus dem Spiel nehmen«, so Peuker. Steven Goldmann (Urlaub), Marcel WiLLems (krank) und Felix Grob (verletzt) fallen aus. Die Partie gegen Höchst ist ein echter Gradmesser für die Gelb-Schwarzen, denn am ersten Rückrundenspieltag demonstrierten die Höchster mit einem 5:1-Sieg in Hettersroth Auswärtsstärke. Am vergangenen Wochenende mussten die Höchster wegen Covid-Fälle beim Gegner Ober-Schmitten/Eichelsdorf pausieren. »Kefenrod spielt sehr körperbetont und aggressiv. Sie sind laufstark und wollen jeden Zweikampf gewinnen«, spricht VfB-Trainer Christopher Knoblauch von einer schweren Aufgabe. Dass die 08er keinen typischen Torjäger haben, macht sie in den Augen von Knoblauch besonders schwer ausrechenbar und gefährlich. Unterschätzen werden die Gäste ihren Gegner folglich nicht. »Wir wollen unsere eigenen Tugenden passend einsetzen«, kündigt Knoblauch. an

SG Nieder-Mockstadt/Stammheim - SV Seemental (Sonntag, 15.15 Uhr) . Zwei in diesem Jahr noch sieglose Teams kreuzen auf dem Sportgelände in Stammheim ihre Klingen. Die Gastgeber zeigten sich von der 0:3-Niederlage gegen Ranstadt erholt und trotzten im Derby in Altenstadt der gastgebenden FSG immerhin ein torloses Remis ab. Bei aller gewonnenen Stabilität sollte die Mannschaft von Trainer Mario Rucco nun aber auch mit dem Toreschießen beginnen, sonst könnte es tabellarisch eng werden. Die Gesamtlage stellt sich für den SV Seemental auch nach den Niederlagen gegen Ober-Schmitten/Eichelsdorf und Kefenrod wesentlich entspannter dar. Der SVS ist zwar auf den siebten Platz zurückgefallen, der Vorsprung auf die hinteren Plätze ist aber groß genug.

KSV Aulendiebach - FSG Altenstadt (Sonntag, 15.15 Uhr). Bislang gab es für den KSV Aulendiebach noch nicht viel zu holen. Gegen die Topteams aus Eschenrod und Ranstadt setzte es für das Team von Jürgen Niedenthal jeweils klare Niederlagen. »Bei uns merkt man aktuell leider, dass wir unsere Ausfälle aufgrund der dünnen Spielerdecke einfach nicht kompensieren können. Speziell in der Offensive fehlen uns mit Daniel Bauer, Michael Adomeit und Ingmar Kienast zu viele Leute«, erklärt KSV-Spielausschusschef Leandro Theis. Vor dem wichtigen Heimspiel gegen die FSG Altenstadt entspannt sich die Lage ein wenig, auch wenn das urlaubsbedingte Fehlen von Abwehrchef Jens Eckert Kopfschmerzen verbreitet.

»Wir müssen und wollen definitiv ein anderes Gesicht zeigen. In Altenstadt haben wir eines unserer besten Spiele in dieser Runde gezeigt. Bekommen wir das wieder hin, können wir als Sieger vom Platz gehen und wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln«, meint Leandro Theis.

SV Blau-Weiß Schotten - SV Ranstadt (Sonntag, 15.15 Uhr). Für den SV Blau-Weiß Schotten geht es Schlag auf Schlag. Nach der 0:3-Derbyniederlage beim KSV Eschenrod wartet gegen den Rangzweiten SV Ranstadt das nächste Topspiel. In seiner Analyse bewertete Schottens Trainer Christoph Barschtipan die jüngste Niederlage als zu hoch ausgefallen. »Eschenrod hat zweimal aufs Tor geschossen und zwei umstrittene Elfmeter erhalten, so dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widergespiegelt hat.« Die Augen der Blau-Weißen richten sich aber nach vorne. Mit dem aufstrebenden SV Ranstadt wartet in der Liga die nächste Herausforderung, dazu haben die Vogelsberger das am kommenden Donnerstag anstehende Pokal-Viertelfinale gegen Alemannia Gedern im Blick. »Wir wollen in die Spur zurückfinden und uns gegen den unangenehmen Gegner Ranstadt ein gutes Gefühl für kommenden Donnerstag holen«, so Barschtipan. Der rotgesperrte Cedric Braun wird die nächsten vier Pflichtspiele fehlen, dazu verletzte sich Max Weirich in Eschenrod an den Bändern. Faik Terzija weilt noch im Urlaub.

SV Phönix Düdelsheim - VfR Wenings (Sonntag, 15.15 Uhr). In der Hinrunde überraschte der SV Phönix Düdelsheim mit einem 5:4-Sieg in Wenings. Gegen ein ähnlich torreiches Match hätten die Zuschauer vermutlich nichts einzuwenden. »Mit dem VfR Wenings kommt am Sonntag ein Gegner, der seinen eigenen Erwartungen noch nicht ganz gerecht geworden ist. Im Hinspiel konnten wir mit einer geschlossen Mannschaftsleistung gewinnen«, sagt Düdelsheims Sportlicher Leiter Daniel Dietrich. Mit einer ähnlichen Einstellung peilt die Sommer-Elf nun erneut drei Punkte gegen den Gegner aus dem Gederner Stadtteil ein. Dass die Defensive aktuell gut steht und sein SV Phönix bisher in 2022 ohne Gegentor geblieben ist, nimmt Dietrich zufrieden zur Kenntnis. »Diese Serie würden wir gerne fortsetzen, doch können wir leider nicht in Bestbesetzung auflaufen, da uns die Corona-Welle erreicht hat«, erzählt Dietrich. Ungeachtet dessen will sich die Heimelf aber nicht verstecken und laut Dietrich seinen Zuschauern ein attraktives Spiel bieten.

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