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Ausklang mit Signalwirkung

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Region (red/cd). Saisonabschluss in der Fußball-Regionalliga Südwest. Für Absteiger FC Gießen geht es dabei am Samstag zum vorerst letzten Mal in Liga 4 nach Nordhessen - zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen beim KSV Hessen Kassel. Seit zwei Wochen ist der Abstieg des FC Gießen aus der Fußball-Regionalliga Südwest amtlich, heute (14 Uhr) geht es am letzten Spieltag für die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen zum KSV.

Die Zielsetzung ist klar: »Wir wollen uns mit Zählbarem aus de Liga verschieden«, sagt Daniyel Cimen.

Am vergangenen Wochenende hatte Notvorstand Turgay Schmidt bekräftigt, dass der FC Gießen in der neuen Runde in der Hessenliga an den Start gehen wird. Mit Trainer Daniyel Cimen, der einen Kontrakt bis 2023 besitzt - mit Gütigkeit für die fünfte Liga. »Wir haben in den letzten Tagen gute Gespräche geführt, das Potenzial ist da. Aber es müssen auch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein«, sagt Cimen, damit der Verein in der Hessenliga konkurrenzfähig sein kann. Der 37-Jährige verabschiedet sich am Sonntag in den Urlaub, nach seiner Rückkehr wird man sehen, wie sich die Situation beim FC Gießen in Sachen Hessenliga weiter entwickelt.

Für Sreto Ristic ist es keine einfache Gemengelage. Der Trainer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach hat natürlich registriert, dass sich im Umfeld bereits alles ums Hessenpokal-Endspiel am 21. Mai (12.15 Uhr) in Gießen gegen den Ligarivalen TSV Steinbach Haiger dreht. Vor dem großen Finale steht allerdings noch ein Kampf um Punkte an. Die haben zwar für beide Teams keine Bedeutung mehr. Trotzdem ist Ristic spürbar darum bemüht, dem letzten Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den FSV Frankfurt (15.) möglichst viel Positives abzugewinnen. Die Partie »abzuschenken, kommt nicht infrage«, sagt der OFC-Coach und verweist auf seine Bilanz gegen die Bornheimer.

»Wir haben viermal gegen sie gespielt, zweimal unentschieden, zweimal haben wir gewonnen«, so Ristic. »Das fünfte Spiel ist zu Hause. Für uns ist klar, dass wir uns vernünftig verabschieden und gewinnen wollen.« Jedoch nicht um jeden Preis. Denn das Pokalfinale hat auch der sonst stets von Spiel zu Spiel denkende Fußballlehrer bereits im Hinterkopf. Es seien »zwei wichtige Spiele«, stellt der 46-Jährige klar. Das »kleine Mainderby« hat aber offensichtlich nur den Charakter einer Generalprobe. Zumal der FSV Frankfurt für Ristic ein geeigneter Sparringspartner ist: »Sie spielen in einer ähnlichen Aufstellung wie der TSV Steinbach Haiger. Ich denke, dass wir einiges ausprobieren können.« Erst vor rund zwei Wochen trafen die beiden Nachbarn im Halbfinale des Hessenpokals aufeinander. Damals gewann der OFC locker mit 4:0. Gleichwohl rechnet Ristic nicht mit einem Gegner, der zum lockeren Ausklang nach Offenbach kommt, sondern eine andere Einstellung zeigen wird als beim letzten Duell: »Ob es um Rache oder Revanche geht, ist für uns aber egal. Wir fokussieren uns auf unser Spiel.«

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