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Aufstiegsrunde gebucht

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Die Butzbacherin Milena Stuppy wird von Franziska Menzel (links) und Helena Appel (beide Gedern/Nidda II) aufgehalten. © pv

Mit einem mühelosen 40:26-Auswärtssieg bei der HSG Butzbach festigten die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Gießen (Gruppe 2).

Gedern/Nidda (fsr). Mit einem mühelosen 40:26-Auswärtssieg bei der HSG Butzbach festigten die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Gießen (Gruppe 2). Zwei Spieltage vor Ende ist in der Gruppe 2 dem Team von Trainer Michael Chadim die Qualifikation zur Aufstiegsrunde nicht mehr zu nehmen.

Bezirksoberliga Gießen, Frauen (Gruppe 2): HSG Butzbach - HSG Gedern/Nidda II 26:40 (9:20). Mannschaftskapitänin Helena Appel war in der Halle in Pohl-Göns als elffache Torschützin die herausragende Spielerin einer sehr homogen wirkenden HSG-Truppe.

»Das war mit Abstand die beste erste Halbzeit, die wir in dieser Runde gespielt haben«, freute sich HSG-Trainer Michael Chadim über einen ganz starken Beginn. Insgesamt 20 Mal landete der Ball im ersten Abschnitt im Netz der HSG Butzbach - mit einer 20:9-Pausenführung war eine frühe Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber hatten einige talentierte A-Jugendspielerinnen aufgeboten, konnten den Ausfall ihrer Topakteurin Nina Luh aber nicht wirklich kompensieren.

Die HSG Gedern/Nidda II überzeugte auch ohne Clarissa Feth und Claudia Pfaff von Beginn an mit gutem Deckungsverhalten. Nach Ballgewinnen wurde schnell nach vorne gespielt. Schon nach 20 gespielten Minuten lag der Favorit mit zehn Treffern vorne (5:15). Immer wieder führten einstudierte Spielzüge des Chadim-Teams zu Treffern - es war ein Klassenunterschied zu erkennen. Dabei war die Partie jederzeit fair - lediglich eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe wurde notiert.

In der zweiten Hälfte blieb dem führenden Team genügend Zeit für Experimente. Butzbach nutzte diese Phase aus, um das Ergebnis aus eigener Sicht etwas erträglicher zu gestalten. »Leider haben wir einige hundertprozentige Torchancen auf der Platte liegen lassen, aber ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung unseres Ziels, weiterhin den zweiten Tabellenplatz zu festigen«, erklärt Michael Chadim. Zwei Partien bleiben seiner Mannschaft noch bis zur Aufstiegsrunde.

Die Handballerinnen aus Gedern und Nidda wollen auch in diesen Partien ihre gute Form bestätigen und mit zwei Siegen bestens gerüstet in die Finalrunde zu gehen.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh; Menzel, Grube (5), Unger, Heister, Hild (4), Berting (5), Holzapfel (2), Blum (2), H. Appel (11/2), Kosor (5), N. Appel (6). Zeitstrafen: 2:0 Minuten. Zuschauer: 50.

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