Arbeitssieg der souveränen Art

Gedern/Nidda (frs). Trotz einiger Ausfälle haben die Handballer der HSG Gedern/Nidda ihre Aufgabe in der Bezirksliga A Gießen beim Tabellenletzten HSG Butzbach souverän gelöst und einen 32:20-Sieg eingefahren.

Bezirksliga A Gießen, Männer (Gruppe 2): HSG Butzbach - HSG Gedern/Nidda 20:32 (11:14). Als Rangzweiter darf sich die Mannschaft von Trainer Matthias Zunk weiter große Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen und geht zudem mit 8:2-Punkten bestens gerüstet ins am kommenden Samstag anstehende Topspiel gegen TuS Vollnkirchen. Ein Selbstläufer war die Partie für die favorisierten Gäste jedoch nicht. Auch wegen einer über weite Strecken recht ausgeglichen verlaufenen ersten Spielhälfte sprach HSG-Trainer Matthias Zunk hinterher von einem Arbeitssieg. So lag sein Team nach 20 gespielten Minuten sogar 8:9 hinten. Nach dem 9:10 warf die HSG Gedern/Nidda jedoch vier Treffer am Stück und legte damit die Basis für eine 14:11-Halbzeitführung. »Wir haben nichts geschenkt bekommen. Im Gegenteil: Wir mussten uns jedes einzelne Tor hart erarbeiten, dazu war der Spielfluss immer wieder gestört«, blickte Zunk auf einen intensiven ersten Spielabschnitt zurück. In der Pause nahm er taktische Änderungen vor und stellte unter anderem auch die Abwehrformation um. Eine zentrale Position nahm dabei der Ex-Butzbacher Benjamin Stork ein. »Nach der Umstellung hat er uns sehr geholfen, das Spiel besser zu gestalten«, so Zunk.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielten die Gastgeber noch gut mit, doch als Matthias Weber mit zwei Treffern Mitte der zweiten Halbzeit wieder auf vier Treffer ausbaute, war eine kleine Vorentscheidung gefallen (18:22).

Yannik Kaiser legte einen Treffer nach. Bei den Butzbachern schwanden nun die Kräfte, die HSG zog weiter unaufhaltsam davon. »Dank eines dann stark auftrumpfenden Yannik Kaiser auf Rechtsaußen mit insgesamt sechs Toren und einer Abwehr, die von da an nur noch einen Treffer zuließ, konnten wir das Endergebnis auf 20:32 hochschrauben«, berichtete Zunk.

Der HSG-Coach hofft, dass seine Mannschaft am kommenden Samstag im geschlossenen Kollektiv dem noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TuS Vollnkirchen Paroli bieten kann. Das absolute Topspiel der A-Liga Gruppe 2 wird am Samstag um 18 Uhr in Nidda angeworfen.

HSG Gedern/Nidda: Becker; Stork (3), Müller (1), Voß, Eckhardt (6/1), Kaiser (6/1), Fladerer (5), Florian Orth (1), Aldathan, Maris (1), M. Weber (8/6), D. Weber (1). Zuschauer: 40. Zeitstrafen: 10:4 Minuten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema