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Ahne feiert tolles Debüt

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Von: Sascha Arndt

Frankfurt/Nidda (ars). Niklas Naunheim hat bei den hessischen Titelkämpfen im Rahmen des Frankfurt-Marathons sein Meisterstück gemacht und für den größten sportlichen Erfolg des LT Florstadt gesorgt. Nur fünf Wochen nach seinem Einsatz beim Berlin-Marathon, den er in 2:43:29 Stunden absolviert hatte, zeigte sich Naunheim erneut auf den Punkt topfit und steigerte sich auf 2:

43:22 Stunden. Ein tolles Debüt feierte indes der Niddaer Philip Ahne, der nach 2:43:37 Stunden ins Ziel kam und auf dem mehr als beachtlichen 170. Gesamtrang unter den mehr als 6000 Teilnehmern landete.

Obwohl Niklas Naunheim auf der ersten Streckenhälfte mit 1:19:48 Stunden auf Risiko gesetzt hatte, um die 2:40-Stunden-Marke unterbieten zu können, verlor er anschließend trotz zunehmender Wärme und im Kampf gegen den »Mann mit dem Hammer« weniger Zeit als die Konkurrenz. Entsprechend deutlich fiel sein M45-Meisterschaftssieg aus, den er vor Jens Bäss (Wiesbaden/2:47:56 Stunden) und Claudius Pyrlik (SSC Hanau-Rodenbach/2:49:06 Minuten) in trockene Tücher brachte.

Noch schneller unterwegs war sein jüngerer Vereinskamerad Timo Schmidt, der seine 2:42:36 Stunden mit einer großen Portion Kampfgeist ermöglichte. Denn nach 1:16:14 Stunden zur Halbzeit hatte Schmidt fast schon sein Pulver verschossen, lief fortan statt 3:38 Minuten pro Kilometer nun nur noch einen »Schnitt« von vier Minuten und langsamer. Doch Aufgeben kam für ihn nicht infrage, und so war er auf Rang sechs der hessischen Meisterschaftsgesamtwertung der schnellste Wetterauer Läufer des Frankfurt-Marathons.

Ein gelungene Premiere genoss Philip Ahne aus Nidda. Der 24-jährige Allrounder, im Vorjahr unter anderem noch im 400-Meter-Lauf der Stadion-Leichtathletik eingesetzt, hatte die richtige Taktik gewählt und zog »seinen Stiefel« vom Start bis ins Ziel durch. Zwei gleichschnelle Hälften mündeten in der Endzeit von 2:43:37 Stunden, womit er den 170. Platz unter den mehr als 6000 Teilnehmern der Gesamtwertung belegte.

Besonders erstaunlich: Von einem typischen Marathontraining war seine Vorbereitung weit entfernt, beliefen sich doch die Wochenkilometerumfänge doch größtenteils auf weniger als 50 Kilometer. »In der Endphase habe ich das muskulär zu spüren bekommen, bin aber trotzdem noch sehr gut durchgekommen«, kommentierte Ahne seinen ungewöhnlichen Marathon-Einstand, der ihn durchaus auf den Geschmack gebracht hat. So soll für ihn bis 2025 auch ein Auftritt beim Ironman-Triathlon folgen.

Die Marathon-Staffel war eine klare Sache für das Sanuzella-Team, in dem mit Lukas und Marius Abele aus Dauernheim zwei Athleten der nationalen Elite mitwirkten. In der Addition ihrer Zeiten liefen sie mit Nils Bergmann (Wiesbaden) und Dominik Müller (Butzbach) 2:22:02 Stunden, womit sie deutlich vor den Athletics (2:30:42 Stunden) und 1026 weiteren Quartetten des Staffettenformats siegten.

Im Mini-Marathon über 4,2 Kilometer zeigte der Altenstädter Noel Freder seine besondere Klasse. Der U18-Mittelstreckenspezialist des VfL überspurtete Clemens Bauer (Wiesbaden/13:49 Minuten) und konnte beim Zieleinlauf in der Festhalle als Gesamtsieger in 13:48 Minuten jubeln.

In der U16 war der Nidderauer Christian Ache als Zweiter in 15:18 Minuten für den SSC Hanau-Rodenbach dem zweiten Platz erfolgreich.

Rang fünf in der männlichen U16 ging an Kjell Jona Credner (VfL Altenstadt) in 16:20 Minuten, den 14.Platz belegte Paul Sommer in 17:12 Minuten.

Mika Ludwig (Janusz-Korczak-Schule Altenstadt) überraschte indes bei den Kindern der Altersklasse U10 mit dem fünften Platz in 20:21 Minuten. Gemeinsam absolvierten Hannah Schneider und Louisa Decker ihren Mini-Marathon. Die beiden Altenstädterinnen liefen nach 20:57 Minuten auf den Rängen 16 und 17 ins Ziel.

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