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Abstiegskampf spitzt sich zu

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Gederns Spieler durften zuletzt oftmals jubeln und rechnen sich deshalb noch Chancen auf den Klassenerhalt aus. © Achim Senzel

Region (fsr). Der Abstiegskampf in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost spitzt sich immer mehr zu. Teams mit 40 Punkten auf der Habenseite müssen weiter zittern, da zuletzt Vereine wie der VfB Offenbach (am Freitagabend 2:0-Sieger gegen die SG Marköbel) oder Alemannia Gedern (2:1-Sieg in Klein-Krotzenburg) plötzlich fleißig punkteten. So kam dem SVG Steinheim die überraschende 0:

2-Niederlage bei Schlusslicht Viktoria Nidda gar nicht gelegen. Das war der absolute Tiefpunkt, ein katastrophales Ergebnis«, kommentierte Steinheims Fußball-Abteilungsleiter Bernd Hartmann die 0:2-Niederlage beim trotz des Sieges nun auch rechnerisch abgestiegenen Büdinger Kreisvertreter. Die Gäste waren in Hälfte eins klar überlegen, ließen aber eine Unmenge an hochkarätigen Torchancen aus und so den Außenseiter im Spiel. Für Nidda ein Achtungserfolg, dennoch steht der Abstieg seit Sonntag fest,

Die Sportfreunde Oberau, die ebenfalls für die Kreisoberliga planen können, holen ihr am Sonntag wegen eines Wolkenbruchs abgebrochenes Heimspiel gegen den FSV Bad Orb am Donnerstag ab 19 Uhr nach.

Hoffen darf weiterhin der FC Alemannia Gedern nach dem sechsten Sieg aus den letzten acht Partien. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz: ein Punkt.

Einstand nach Maß für Belaajel

Bei Türk Gücü Hanau feierte Neu-Trainer Raduan Belaajel mit einem 2:1-Sieg gegen Nieder-Roden einen traumhaften Einstand. Türk Gücü überraschte nicht nur mit dem neuen, sondern auch mit neuen Spielern im Aufgebot. Unter anderem stand der frühere hessenligaerfahrene Torjäger Domenico Di Rosa, mittlerweile 40 Jahre alt, in der Startformation. Mit Salvatore Ercole (zuletzt Sportfreunde Seligenstadt) sorgte ein Neuzugang in der zehnten Minute für die Führung der Hanauer. »Durch den Trainerwechsel war frischer Wind drin, mal schauen wie es jetzt weitergeht«, kommentierte Türk Gücüs Vereinssprecher Adem Arslan nach dem in seinen Augen verdienten Sieg.

Hanau 93 II muss nach der 2:4-Niederlage beim Tabellenzweiten Kickers Obertshausen seine Planungen nun auf die Kreisoberliga ausrichten. Es brauchte eine starke Schlussphase, ehe der Heimsieg der favorisierten Kickers in trockenen Tüchern war. Dass das Spiel lange spannend blieb, lag in erster Linie an der bärenstarken Leistung von HFC-Schlussmann Caner Tekinalp. »Unglaublich, was der gehalten hat«, lobte Obertshausens Trainer Marcel Dindorf. »Unsere Mannschaft hat das gut gemacht, leider konnten wir das Unentschieden nicht halten«, meinte HFC-Sprecher Matthias Merten.

Auswärts siegreich war die SG Bruchköbel (3:2 bei Bayern Alzenau II). Trainer Claus Schäfer war angesichts der übrigen Resultate erleichtert. »Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns«, meinte der Coach der SG Bruchköbel. Mit nunmehr 47 Punkten dürfte seiner Mannschaft bei noch sechs ausstehenden Spielen nichts mehr passieren. Erneut verlor der 1. FC Langen aufgrund schwacher Chancenverwertung ein Heimspiel. Dabei sah es gegen den FC Gelnhausen zunächst gut aus. Dominik Seibel brachte die Elf von Marco Betz in Führung. Diese hätte Fabio Mola in der Folge mehrmals ausbauen können. »Es war nicht der Tag von Fabio«, meinte FCL-Sportchef Pedram Navidi, der losgelöst von Einzelkritiken von einer völlig unnötigen Niederlage erzählte. Die Gäste aus Gelnhausen glichen durch ihren stärksten Spieler Kahraman Damar kurz nach der Pause aus. Danach drängte Langen auf den erneuten Führungstreffer, fing sich in der 83. Minute aber den entscheidenden Konter ein. Dennis Westenberger vollendete und bescherte seiner Mannschaft drei wichtige Punkte. Auch für den vom ehemaligen Hainchener Trainer Marc Sauermann betreuten GFC sieht es in Sachen Klassenerhalt gut aus.

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