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48 Gegentore

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Gedern (fsr). Frauenhandball-Bezirksoberligist sehnt das Ende der Saison herbei. In der Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga Gießen setzte es gegen die HSG Marburg/Cappel eine derbe 23:48-Niederlage. HSG-Trainer Michael Chadim war nach dem Spiel entsprechend bedient.

Aufstiegsrunde Bezirksoberliga Frauen: HSG Gedern/Nidda II - HSG Marburg/Cappel 23:48 (8:24). Insgesamt musste der Bezirksoberligist auf neun Spielerinnen verzichten, während die Gäste sämtliche Leistungsträgerinnen am Start hatten. Die HSG Gedern/Nidda startete motiviert, leistete sich aber zu viele technische Fehler und gestattete dem Gegner zu viele einfache Tore. Auch die eigene Chancenverwertung war ein Manko. Mit dem 8:24-Halbzeitstand war die Heimniederlage eigentlich schon besiegelt.

In Hälfte zwei kassierte der Tabellenfünfte erneut 24 Gegentreffer, netzte aber immerhin selbst 15-mal ein. Erfolgreichste Werferin war Vinia Oberheim mit acht erzielten Treffern. An der mehr als deutlichen Niederlage änderte das nichts.

Generell fand die Drittligareserve nach Aussage ihres Trainers überhaupt nicht ins Blockverhalten. Konditionell waren die Handballerinnen aus Gedern und Nidda ebenfalls unterlegen. Für Chadim nachvollziehbar, schließlich stellten sich Spielerinnen zur Verfügung, die aufgrund erst kürzlich auskurierter Krankheiten noch nicht richtig fit waren. Kritik äußerte der HSG-Trainer am Spielmodus: »Die Pause von fast acht Wochen zwischen Hauptrunde und Entscheidungsrunde war viel zu lange, jetzt zieht sich die Aufstiegsrunde wegen den Feiertagen noch länger hin.«

HSG Gedern/Nidda II: Stroh; Unger (1), Feth (4/1), Heister, Mautz (3), Berting, Oechler (1), Oberheim (8), Hild (4), Kosor (2), N. Appel. Zuschauer: 30. Zeitstrafen: 2:0 Minuten.

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