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Eintracht-Wunschspieler wechselt wohl zu Bundesliga-Konkurrent

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Von: Sascha Mehr

Julian Weigl
Julian Weigl im Trikot der Nationalmannschaft. © Sascha Walther / Eibner-Pressefoto / Imago Images

Eintracht Frankfurt zeigte lange Interesse an einem Mittelfeldspieler. Doch Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach sichert sich jetzt offenbar dessen Dienste.

Update vom Dienstag, 30. August, 11.45 Uhr: Die Zeichen, dass Nationalspieler Julian Weigl vor einem Comeback in der Bundesliga stehet, verdichten sich weiter. Allerdings scheint Weigls Ziel nicht Eintracht Frankfurt zu sein, wie im Sommer spekuliert wurde (s. Erstmeldung). Einem Bericht der portugiesischen Zeitung Record zufolge soll der 26-Jährige kurz vor einem Wechsel von Benfica Lissabon zu Borussia Mönchengladbach stehen. Zunächst soll der Mittelfeldspieler auf Leihbasis zu den „Fohlen“ wechseln, wie es heißt. Anschließend besitzt Gladbach eine Kaufoption, wobei die Ablösesumme bei 15 Millionen Euro liegen soll. Dem Branchenportal transfermarkt.de zufolge liegt Weigls Marktwert bei rund 22 Millionen Euro.

Am vergangenen Wochenende hatte Benfica-Trainer Roger Schmidt bereits auf Weigl verzichtet. Am 1. Januar 2020 war der Mittelfeldspieler für 20 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund zu Benfica Lissabon gewechselt.

Erstmeldung vom Montag, 22. August, 15.00 Uhr: Lissabon/Frankfurt – Der Transfermarkt hat noch bis zum 31. August geöffnet. Insbesondere in den letzten Tagen vor Schließung des Transferfensters sind zahlreiche Vereine aktiv, um finale Angleichungen am Kader vorzunehmen. Wird Eintracht Frankfurt auch noch einen Neuzugang präsentieren oder Spieler abgeben? Es gibt einige Gerüchte, so zum Beispiel ein Abgang von Ajdin Hrustic, der es schwer haben dürfte, in der aktuellen Saison auf viel Einsatzzeit zu kommen. Gesucht wird ein Innenverteidiger; da stehen vor allem John Anthony Brooks und Manuel Akanji im Fokus.

Eintracht Frankfurt: Julian Weigl zieht es von Benfica Lissabon wohl zu Borussia Mönchengladbach

Ein Spieler, der im Sommer auch mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht wurde, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht an den Main wechseln: Julian Weigl. Der Mittelfeldspieler würde Benfica Lissabon gerne verlassen und die SGE hatte ihn ins Visier genommen, wie die Frankfurter Rundschau im Juni berichtete. Der DFB-Profi ist bis 2024 an den portugiesischen Top-Klub gebunden und besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 100 Millionen Euro. Das heißt aber nichts, denn solche utopischen Ausstiegsklauseln sind in Portugal und auch Spanien keine Seltenheit.

Eintracht Frankfurt wäre wohl bei einer angemessenen Ablösesumme im Geschäft gewesen, zu einem Transfer kam es aber bekanntermaßen nicht. Mittlerweile hat die SGE Éric Junior Dina Ebimbe von Paris Saint-Germain für die Position im defensiven Mittelfeld verpflichtet. Ein weiterer Spieler für die Zentrale wird in den nächsten Tagen nicht kommen. Damit ist eine Verpflichtung von Weigl endgültig vom Tisch.

Julian Weigl (l.) galt als Wunschspieler bei Eintracht Frankfurt.
Julian Weigl (l.), der derzeit für Benfica Lissabon die Schuhe schnürt, galt als Wunschspieler bei Eintracht Frankfurt. Jetzt zieht es den 26-Jährigen aber offenbar zu Borussia Mönchengladbach. © IMAGO/Matthias Koch

Eintracht Frankfurt: Julian Weigl zieht es wohl zu Borussia Mönchengladbach

Nach Informationen der portugiesischen Sportzeitung Record steht Weigl dennoch kurz vor einem Wechsel in die Fußball-Bundesliga. Sein Ziel: Borussia Mönchengladbach. Beide Vereine sollen sich angenähert haben und ein Transfer soll bevorstehen. Wahrscheinlich ist ein Leihgeschäft bis zum Ende der aktuellen Saison, obwohl Benfica den Spieler lieber verkaufen würde. Die Ablöse kann Mönchengladbach aber nicht stemmen.

Bei Benfica Lissabon hat Julian Weigl unter dem neuen Trainer Roger Schmidt, der von der PSV Eindhoven kam, einen schweren Stand. In der Qualifikation zur Champions League saß er dreimal auf der Bank, in der Liga kam er zu einem Kurzeinsatz. Der portugiesische Top-Klub will den Kader verkleinern und würde gerne Weigls Gehalt einsparen. Nun führt sein Weg scheinbar zurück in die Bundesliga - aber nicht zu Eintracht Frankfurt, sondern zu Borussia Mönchengladbach.

Unterdessen ist Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem weiteren Abwehrspieler. Ein BVB-Star heizt plötzlich die Gerüchte an. Ein ehemaliger Profi von Eintracht Frankfurt hat sich in der Halbzeitpause eines Spiels eine Schlägerei mit einem Mitspieler geliefert. (smr)

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