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Geldstrafen bis zu 600.000 Euro: Wo man auf Mallorca ab sofort nur noch mit 3G-Nachweis hineinkommt

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Von: Franziska Kaindl

Strand- und Urlaubsimpressionen aus der Bucht von Cala Millor
Auf den Balearen gelten nun strengere Corona-Regeln. © Imago

Die Balearen – und damit Mallorca – haben am Samstag ihre Corona-Maßnahmen verschärft. Die 3G-Regel gilt nun in auch abseits von Clubs und Diskotheken.

Mallorca* ist unter Urlaubern normalerweise als Partyhochburg bekannt, doch aktuell ist der Besuch einer Diskothek oder ähnlichen Freizeiteinrichtungen nur noch mit einem 3G-Nachweis erlaubt. Hintergrund sind zum einen die steigenden Corona-Fallzahlen auf den Balearen, zum anderen sind mittlerweile zwei Fälle der neuen Virusvariante Omikron nachgewiesen worden.

Mallorca-Urlaub: 3G-Regel auf andere Bereich ausgeweitet

Die Balearen-Regierung hat die 3G-Regel, die auf den Inseln herrschte, erweitert. Bisher mussten Besucher von Diskotheken, Nachtclubs oder Seniorenheimen einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder Testung erbringen. Die Pflicht zur Vorlage des sogenannten „Covid-Passes“ soll fortan aber auch schon beim Zutritt zu Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen bestehen.

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Die neue Vorschrift soll vorerst bis zum 24. Januar für Innenräume und überdachte Terrassen gelten. Der Regierungssprecher Iago Negueruela erklärte einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge, dass die Einhaltung dieser Maßnahme streng kontrolliert werde. Bei Verstößen drohen den Betroffenen Geldstrafen von bis zu 600.000 Euro.

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Die Corona-Lage auf Mallorca

Mit diesen strengen Regeln reagieren die Balearen frühzeitig auf eine Verschlechterung der Situation. Die 7-Tage-Inzidenz auf den Inseln lag zuletzt bei einem Wert von 152 und ist damit in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Allerdings ist sie noch um einiges niedriger als zum Beispiel in Deutschland (441,9; Stand: 6. Dezember) oder in Österreich (618,2; Stand: 5. Dezember). Die Impfquote auf den Inseln ist mit rund 80 Prozent auch höher als in Deutschland. „Glücklicherweise stehen unsere Krankenhäuser noch nicht unter Druck“, erklärte die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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