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EU-Aus für viele Tattoo-Farben: Sind sie wirklich so gefährlich?

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Von: Jasmin Pospiech

Eine Frau, die gerade ein Tattoo auf den Arm einer anderen Frau sticht. (Symbolbild)
Ein gutes Tattoo-Studio muss nicht nur gut stechen, sondern auch hygienisch einwandfrei sein. (Symbolbild) © Javier Sanchez Mingorance/Imago

Seit Januar gilt in der EU eine neue Verordnung. Viele Tattoo-Farben sind aus gesundheitlichen Gründen verboten worden. Tätowierer bangen um ihre Existenz.

Offenbach – Eine neue EU-Verordnung sorgt seit Anfang Januar für viel Wirbel, besonders in der Tattoo-Szene. Die Verordnung kommt nämlich von der Europäischen Chemikalienagentur und hat den klangvollen Namen „Tattoo-REACH“. „REACH“ steht hierbei für eine Kombination aus den englischen Begriffen: „Registration, Evaluation, Authorisation and restriction of Chemicals“ (auf Deutsch etwa: „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe“).

Dieses besagt, dass ein Großteil der erhältlichen Tattoo-Farben als gefährlich einzustufen sind. Laut der Chemikalienagentur sollen darin enthaltene Stoffe Hautallergien und sogar Krebserkrankungen auslösen können.
24vita.de verrät hier, ob Tattoo-Farben wirklich eindeutig ungesund sind und was Tätowierer dazu sagen.*

Doch viele Tätowierer reagieren verschnupft auf die neue Verordnung. Sie haben Angst um ihre Zukunft. Schließlich haben die Corona-Lockdowns große finanzielle Einbußen gefordert. Zudem waren sie diejenigen, die nach Friseuren & Co. ganz als letztes wieder ihre Läden öffnen durften. Die aktuelle REACH-Verordnung verschärfe die Situation, da fast alle aktuell angebotenen Tattoo-Farben wegfallen würden. Infolgedessen würden kaum mehr Tattoos gestochen werden können, einzig Schwarz bleibt als Tattoo-Farbe für viele Kunden übrig. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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