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Schmerzen in der Schulter und im Oberarm – was kann ich dagegen tun?

Erstellt:

Von: Franziska Kaindl

Ein Mann hält sich die schmerzende Schulter.
Schmerzen im Schulterbereich gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparats. © Andrew Lozovyi/Panthermedia

Die Ursachen für Schulter- und Oberarmschmerzen können vielfältig sein. In der Regel lassen sich jedoch mit lockernden und dehnenden Übungen reduzieren.

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Sie haben Schmerzen an der Schulter und im Oberarm? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Etwa 70 Prozent aller Menschen leiden mindestens einmal im Leben an Schulterschmerzen, wie die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOU) schreibt. Die Beschwerden treten unabhängig von Geschlecht, Alter oder Beruf auf. Obendrein sind Schulterschmerzen gleich an dritter Stelle der häufigsten Erkrankungen des Bewegungs- und Haltungsapparats – nach Rücken- und Knieschmerzen. Gelegentlich strahlen die Schmerzen auch in den Oberarm oder Hals aus, wie netdoktor.de erklärt.

Schmerzen in Schulter und Oberarm – Was sind die Ursachen?

Schulterschmerzen nehmen in der Gesellschaft immer mehr zu. Ein Grund dafür ist die höhere Lebenserwartung, da sich gerade im Alter viele Probleme erst bemerkbar machen. Auch Menschen, die Sportarten wie Boxen, Handball oder Basketball spielen, leiden häufiger unter Schulterschmerzen. Nicht zu vergessen die Büroarbeit, die bei Fehlhaltungen zu Schmerzen im Schulterbereich führen kann.

Schulterschmerzen können sich dabei auf unterschiedlichste Weise bemerkbar machen: Während es manchen wehtut, den Arm seitlich zu heben, verspüren andere wiederum die Schmerzen eher nachts im Liegen. Laut DGOU und dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) rühren die Auslöser oft aus dem Schultergelenk selbst, zum Beispiel aufgrund von

Es gibt jedoch auch weniger offensichtliche Ursachen: „Vielen ist nicht bewusst, dass auch die Bereiche Arm, Nacken und Wirbelsäule oder Erkrankungen der inneren Organe eine Rolle bei Schmerzen in der Schulter spielen können“, erklärt Dr. Casper Grim, der unter anderem Vizepräsident der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist. Verschiedene Erkrankungen wie eine Funktionsstörung der Schilddrüse, Diabetes mellitus oder rheumatische Erkrankungen können ebenfalls Auslöser für einen chronischen Schmerz in der Schulter sein.

Mit einem ergonomisch geformten Seitenschläferkissen (werblicher Link) nehmen Sie in Rücken- und Seitenlage eine optimale Schlafposition ein und beugen so Schulterschmerzen vor. 

Schulter- und Oberarmschmerzen behandeln

Konservative Methoden helfen in der Regel gut, um die Schmerzen in Schulter und Oberarm in den Griff zu bekommen – sofern die Ursache abgeklärt ist. Gerade wer viel Sport treibt, sollte sein Schmerzen vorbeugen, indem er die Muskulatur stärkt. „Ein besonderer Fokus sollte dabei auf Dehn- und Kräftigungsübungen liegen, die zu einer besseren aktiven Schulterblatt-Anbindung und einer Optimierung der koordinierten Schulterblatt-Brustkorb-Gleitbewegung beitragen“, so Dr. Grim.

Wer aufgrund einer Fehlhaltung an Schulterschmerzen leidet, kann sich ebenfalls mit einer Reihe von lockernden und dehnenden Übungen helfen. Wichtig ist, dass überhaupt etwas gemacht wird, denn zu wenig Bewegung verstärkt das Problem. „Eine falsche Sitzhaltung am Schreibtisch ist ebenso wie eine häufige Smartphone-Nutzung für Schultern und Nacken aufgrund der Buckelhaltung und des vorgestreckten Kopfes eine starke Belastung“, erklärt Professor Knut Beitzel, Chefarzt für Schulterchirurgie, Arthroskopie und Sportorthopädie der Atos Orthoparc Klinik, laut t-online.de. „Das führt ohne Gegenmaßnahmen langfristig dazu, dass sich die vordere Muskulatur verkürzt und die hintere Muskulatur durch die Zugkraft nach vorne belastet wird.“ Eine Physiotherapie ist eine gute Möglichkeit, um mit professioneller Hilfe einige Übungen zu erlernen, die dann zu Hause wiederholt werden können.

Warum verschlimmern sich Schmerzen an Schulter und Oberarm nachts?

Manche Betroffene spüren den Schmerz in der Nacht stärker als tagsüber. Das liegt in der Regel daran, dass sich beim Schlafen auf der Seite der Druck auf der verspannten Schulter durch das eigene Körpergewicht verstärkt, wie praxisvita.de berichtet. Besser ist in diesem Fall die Rücken- oder Bauchlage, auch wenn diese das Problem nicht auf Dauer lösen. Wer trotzdem nur auf der Seite schlafen kann, kann sich mit einem speziellen Seitenschläferkissen behelfen. Dieses hilft dabei, die natürliche Form der Wirbelsäule zu unterstützen und die Belastung auf der Schulter zu mindern.

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