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Corona: Omikron-Variante verläuft milder – die aktuelle Studienlage

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Von: Jasmin Pospiech

Eine Frau tupft sich den Schweiß von der Stirn mit einem Tuch. (Symbolbild)
Experten berichten über ein neues Corona-Symptom bei Omikron-Erkrankten: nächtliche Schweißausbrüche. (Symbolbild) © Imago

Die Omikron-Variante gilt als ansteckender, dennoch gehen Experten davon aus, dass sie auch ungefährlicher ist. Warum das so ist, zeigen Studien.

Pretoria (Südafrika) – Experten sagen schon seit Wochen voraus, dass die Omikron-Variante auch in Europa auf dem Vormarsch ist. Virologen etwa glauben, dass sie bald auch hierzulande vorherrschend sein wird. Gleichzeitig geben sie auch Entwarnung: Zwar sei Omikron viel ansteckender als sein Vorgänger, die Delta-Variante, allerdings verlaufen Infektionen meist milder. Das bestätigt auch eine neue Tierversuchs-Studie aus dem südafrikanischen Pretoria.
24vita.de verrät hier, was die aktuelle Studienlage über die Omikron-Variante gesammelt hat.*

Darin zeigen sie zudem, dass die Spitzenbelegung der Krankenhausbetten in der Provinz Gauteng nur halb so hoch ausgefallen ist wie in vorausgegangenen Wellen. Außerdem sind auch weniger Menschen an Omikron im Gegensatz zu etwa der Delta-Variante gestorben. Und das, obwohl die Infektionszahlen viel höher sind, wovor Experten bereits länger warnen. Das zeigt also, dass weniger von Omikron Betroffene ins Krankenhaus müssen, da ihr Verlauf tatsächlich milder ausfällt.

Was zudem auffällig ist: Es kamen viel mehr jüngere Patienten ins Krankenhaus, die sich mit Omikron infiziert haben, als noch in der Delta-Welle. Allerdings geben die Forscher in der Studie nicht an, ob die untersuchten Patienten genesen oder geimpft waren. Daher gilt zu bedenken, dass es sein kann, dass die Patienten bereits genug Antikörper aufgrund einer Impfung oder einer vorhergegangenen Infektion gebildet haben. Dennoch warnen Gesundheitsexperten vor der hohen Ansteckungsgefahr der Omikron-Variante. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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