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Nuro R3: Roboterauto liefert Pizza aus – und ist gar nicht so langsam

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein Nuro R3
Dank eines Arsenals von Kameras und Sensoren soll das elektrisch angetriebene Minimobil Nuro R3 autonom fahren können. © Nuro

In den USA werden schon bald heiße Pizzen von Roboterautos geliefert. Eines dieser fahrerlosen Mobile ist nun serienreif.

Los Angeles – Nuro, ein mit dem Autohersteller BYD kooperierendes Start-up aus Kalifornien, hat die Serienversion eines selbstfahrenden Lieferfahrzeugs vorgestellt. Die Amerikaner wollen zeitnah in Nevada mit der Vorserienproduktion beginnen. Zusammen mit dem chinesischen Partner BYD wird zudem ein Zulieferer-Netzwerk für die Großserienproduktion aufgebaut. Allein für die USA plant Nuro die Produktion von mehreren Zehntausend Exemplaren seines Lieferwagens.

Das fensterlose und elektrisch angetriebene Minimobil soll um 20 Prozent kleiner als normale Pkw sein. Der über zwei große Klappen zugängliche Transportraum bietet ein Stauvolumen von 765 Litern. Die beiden räumlich getrennten Boxen sollen beheiz- oder kühlbar sein. Angetrieben wird der Serien-Nuro batterieelektrisch, die Höchstgeschwindigkeit wird auf 45 Meilen pro Stunde begrenzt, was knapp über 70 km/h entspricht. Der Lieferwagen soll sich autonom durch den Verkehr bewegen, weshalb der Transporter über ein Arsenal an Kameras sowie Radar- und Lidar-Sensoren mit Selbstreinigungsfunktion verfügt, das dem Bordrechner ein 360-Grad-Bild seiner Umgebung liefert.
Welche Unternehmen am Nuro R3 als Partner beteiligt sind, verrät 24auto.de.*

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