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Bürgergeld soll Hartz IV ersetzen: Das plant die Ampel

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Agentur für Arbeit
"Agentur für Arbeit" hängt über dem Eingang der Bundesagentur. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/

Bürgergeld statt Hartz IV: Die Grundsicherung der Ampel soll für mehr Gerechtigkeit sorgen. Noch ist die Reform in der Planung, allerdings gibt es bereits Kritik.

Berlin – Das Jahr 2022 ist erst wenige Tage alt und schon kündigt sich in der Hauptstadt die erste große Reform durch die Ampel-Regierung an: Nach 16 Jahren könnte Hartz IV ausgedient haben und einem neuen Bürgergeld Platz machen. Bis es allerdings so weit ist, wird es voraussichtlich noch einige Zeit dauern. Allerdings hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nun angekündigt, sein Ministerium in Zuge der Reform neu aufzustellen und ein eigenes Referat für das Bürgergeld zu schaffen. Die geplante Veränderung der Grundsicherung stößt dabei allerdings nicht nur auf Zuspruch:

Welche Kritik es an den Plänen der Ampel zum Bürgergeld gibt, verrät kreiszeitung.de*

Die Würde des Einzelnen mehr achten und gesellschaftliche Teilhabe besser fördern: Das Versprechen von SPD, Grüne und FDP ist groß und soll mit dem Bürgergeld realisiert werden. Hubertus Heil plant zudem, mithilfe der Grundsicherungsreform auch mehr Betroffene aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu holen und ihnen eine neue Perspektive zu bieten. Das Ende von Hartz IV soll damit zu einem Neuanfang von vielen Grundsicherung-Empfängern werden. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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