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Rückruf: Vorsicht beim Verzehr von Nudeln! Drei Sorten betroffen – Hersteller warnt schon vor „Handkontakt“

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Von: Christoph Gschoßmann

Diese Eiernudeln können Salmonellen enthalten und wurden zurückgerufen.
Diese Eiernudeln können Salmonellen enthalten und wurden zurückgerufen. © Monolith

Salmonellen in Nudeln: Kunden dieser bestimmten Teigwaren-Sorten sollten diese auf keinen Fall verzehren. Sie wurden deutschlandweit verkauft und nun zurückgerufen.

München - Gesundheitsgefahr durch Salmonellen: Drei bestimmte Nudelsorten können für Kunden beim Verzehr unerwünschte Folgen haben. Der Hersteller Monolith startet einen Rückruf für die Eiernudeln und warnt: Die Nudeln sollen nicht nur nicht verzehrt werden. Das schreibt Produktwarnung.eu.

Wenn jemand bereits Handkontakt mit den Rohnudeln hatte, sind umfangreiche Hygienemaßnahmen zu empfehlen. Betroffen sind drei Sorten Nudeln:

Nudel-Rückruf in Deutschland: Diese Sorten sind betroffen

Hosyaushka Schnitteiernudeln 500g

Hosyaushka Fadeneiernudeln 500g

Hosyaushka Bandeiernudeln 500g

Das Haltbarkeitsdatum der betroffenen Produkte lautet: 01.12.2023, 01.01.2024 und 01.02.2024. Die Los-Kennzeichnung der potenziell gefährlichen Nudeln ist Art. 72210, 72211 und 72212.

Laut Angaben des Herstellers, der sich für den Vorfall entschuldigt, kam dieser „trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Herstellung sowie umfassenden internen Kontrollen“ zustande. Verbraucher können die Nudeln in den jeweiligen Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Nudel-Rückruf in Deutschland: Salmonellen können eine akute Darmentzündung auslösen

Salmonellen werden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als Bakterien beschrieben, deren Stoffwechselprodukte beim Menschen eine akute Darmentzündung, die Salmonellose, auslösen können. Die Salmonellose gehört nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen beim Menschen.

Das BVL schreibt auf seiner Website: „Eine typische Salmonelleninfektion äußert sich durch Übelkeit, eventuell Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall. Diese Symptome können mehrere Tage anhalten. In der Regel heilt die Erkrankung auch ohne ärztliche Behandlung nach wenigen Tagen aus. Insbesondere bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall aber rasch zu einer lebensgefährlichen Austrocknung des Körpers oder zu einer Allgemeininfektion des Körpers führen. Daher sollte in diesen Fällen unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.“ (cg)

Rückruf aus Netto-Filialen: Wer gegen Eier allergisch ist, macht sich erst einmal keine Gedanken, welche Käsesorte im Einkaufswagen landet – bei dieser Sorte sollten Sie aber aufpassen.

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