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Missbrauchsfall Wermelskirchen: Prozess beginnt mit Geständnis - angewiderte Beobachter

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Missbrauchskomplex Wermelskirchen: Der Angeklagte und seine Verteidiger beim Prozessauftakt im Landgericht Köln am 6. Dezember 2022.
Missbrauchskomplex Wermelskirchen: Der Angeklagte und seine Verteidiger beim Prozessauftakt im Landgericht Köln am 6. Dezember 2022. © Anja Siebel

Missbrauchskomplex: Täter fand seine Opfer als Babysitter. Beobachter verlassen angewidert den Gerichtssaal. Geständnis zu Prozessbeginn.

Köln. Im Missbrauchsfall Wermelskirchen hat der Prozess vor dem Landgericht Köln gegen einen Täter begonnen, der vor allem als Babysitter Kontakte zu seinen Opfern knüpfte. Über 100 Taten werden dem Angeklagten zum vorgeworfen. Die Verlesung der Anklageschrift offenbart die grausamen Vorwürfe, berichtet rga.de. Der Prozess im Missbrauchsfall Wermelskirchen begann mit unerträglichen Details, mit den Worten „ich ertrage das nicht mehr“ verließen mehrere Journalisten den Gerichtssaal vorübergehend. Der Prozessbeginn hatte sich an Morgen wegen eines Vorfalls verzögert, berichtet rga.de.

Die Ermittler hatten den Mann vor dem Rechner festgenommen - so konnte verhindert werden, dass Dateien und Programme verschlüsselt dem Zugriff der Ermittler verborgen bleiben, wie es Cyberkriminelle häufig tun. Die Details, die nach der Festnahme des Mannes aus Wermelskirchen bekannt wurden, sorgten als Missbrauchskomplex Wermelskirchen bundesweit für Bestürzung. Zu Prozessbeginn ging es um die einzelnen Taten.

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