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Evolution: Erschreckendes Bild zeigt, wie Menschen in weniger als 1000 Jahren aussehen könnten

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Von: Sina Alonso Garcia

Werden unsere Nachfahren so aussehen? Wissenschaftler aus Amerika haben ein Modell entwickelt, das einen Zukunftsmenschen zeigt, dessen Körper sich durch die Nutzung von Technologie verändert hat.

Cerritos, USA - Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob in Form von Apps, Messengerdiensten oder sozialen Netzwerken - die digitalen Alleskönner unterstützen uns bei der Kontaktpflege und sind Kalender, Planungstool und Suchmaschine in einem. Immer wieder warnen Wissenschaftler vor gravierenden Auswirkungen auf Körper und Psyche durch die exzessive Nutzung von Handys, Laptops oder Computern. Forscher aus den USA gehen nun noch einen Schritt weiter und zeigen ein erschreckendes Szenario auf. Anhand eines Modells, das mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurde, simulieren sie einen Menschen, wie er womöglich im Jahr 3000 aussehen könnte - vorausgesetzt, er bleibt weiterhin im selben Maße von den genannten Technologien abhängig.

Mensch der Zukunft
Mithilfe von künstlicher Intelligenz haben Forscher ein Modell des Zukunftsmenschen Mindy entwickelt. Die Merkmale: Gebückte Körperhaltung, Krallenhände und ein zweites Augenlid. © Toll Free Forwarding

Wie die britische Zeitung Mirror berichtet, erschufen die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsdienst Toll Free Forwarding den Zukunftsmenschen „Mindy“. Dieser scheint einer Dystopie entsprungen. Buckel, dicker Hals, gebückte Haltung und Klauen-Hand: Das Modell zeichnet einen Menschen, der sich durch das viele Sitzen am Computer, den ständigen Blick aufs Handy und den immer wiederkehrenden Griff zu Tablets und Co. körperlich völlig verändert hat. Darüber hinaus besitzt Mindy ein zweites Augenlid, das ihn besser vor dem Licht technischer Geräte schützt.

Zukunftsmensch „Mindy“: Realistisch oder Dystopie?

Mindys körperliche Merkmale im Überblick:

Quelle: www.tollfreeforwarding.com/blog

Zwar passen sich Menschen im Laufe der Zeit äußeren Bedingungen an - was auch durch die Entwicklung von der Steinzeit bis heute bewiesen ist. Dass Menschen im Jahr 3000 aber wirklich so aussehen wie Mindy, ist unwahrscheinlich. So spielen für die menschliche Evolution deutlich mehr Faktoren eine Rolle als etwa die Auswirkungen von digitalen Geräten. Außerdem gehen die Forscher in ihrem Modell davon aus, dass die Technologien um uns herum so bleiben, wie sie sind - was in einem Zeitraum von knapp 1000 Jahren nicht realistisch erscheint. Fraglich ist ohnehin, ob es bis dahin noch Menschen auf der Erde gibt. So könnte sich unsere Spezies laut Astrophysiker Stephen Hawking schon bald selbst zerstören.

Auch, wenn die Forscher nicht beweisen können, dass unsere Nachkommen wirklich einmal so aussehen werden wie Mindy, haben sie jedenfalls in einem Punkt recht: Die Nutzungsgewohnheiten moderner technischer Geräte wie Smartphones und Computermonitore haben einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir sitzen und stehen. „Es ist erwiesen, dass die ständige Anpassung unserer Position, um auf unser Telefon oder den Bildschirm im Büro zu schauen, Teile unseres Körpers belastet, die unsere Haltung bestimmen“, heißt es in einem Blogartikel auf der Website von Toll Free Forwarding..

Technologie und Körperhaltung: Rückenprobleme weit verbreitet

Der Zusammenhang zwischen der Nutzung von Technologie und Körperhaltung ist inzwischen gut belegt. Dass Rückenschmerzen ein so weit verbreitetes Phänomen sind, wundert angesichts der Zunahme von Bürojobs in den vergangenen Jahren wenig. Die gute Nachricht: Wer regelmäßig Übungen für den Rücken macht, kann Beschwerden lindern oder sogar vorbeugen. Oft können bereits simple Maßnahmen den Schmerzen im Rücken Abhilfe schaffen.

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