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Gemeinsam mit Norbert Greb enthüllt Bürgermeister Guido Kempel während einer kleinen Einweihungsfeier mit Sponsoren und Helfern die Panoramatafel.

»Schau-ins-Land«

Wetterfestes Panorama: Neue Tafel ergänzt Aussichtspunkt »Schau-ins-Land« oberhalb von Gedern

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Der von Norbert Greb gestaltete Aussichtspunkt »Schau-ins-Land« oberhalb von Gedern ist um eine Attraktion reicher: Nun wurde mit einer kleinen Feier eine neue Panorama-Tafel enthüllt.

Wenings. Eine Panorama-Tafel ergänzt den von Norbert Greb gestalteten Aussichtspunkt »Schau-ins-Land« oberhalb von Gedern. Auf der wetterfesten Fotografie sind in einem Radius von 180 Grad markante Punkte und Ortschaften in der Landschaft südlich, westlich und nördlich von Gedern markiert.

Bürgermeister Guido Kempel erinnerte während einer kleinen Feier zur Enthüllung der Tafel daran, dass Greb ursprünglich nur eine laminierte Karte auf dem Tisch der Sitzgruppe befestigt hatte, damit Besucher sich in der Landschaft orientieren konnten. Mit der weiteren Gestaltung des Aussichtspunkts entstand dann die Idee, auf einer Panoramatafel zu erläutern, was Besucher beim Rundblick von dem von Greb »Schau-ins-Land« getauften Aussichtspunkt sehen können.

2300 Euro aus Regionalbudget

Um dieses Konzept umzusetzen, war einige Arbeit nötig. Ein wesentlicher Beitrag kam dabei von der Wirtschaftsförderung des Wetteraukreises, die 2300 Euro aus dem Regionalbudget beisteuerte. Das entspricht 80 Prozent der ursprünglich geschätzten Kosten in Höhe von 2900 Euro.

Dass die Gelder, die von den übrigen Sponsoren - der Sparkasse Oberhessen, der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen, dem SPD-Ortsverein Gedern- Hirzenhain-Kefenrod, dem Obst- und Gartenbauverein Gedern, dem Verschwisterungsverein Gedern/Columbia sowie von Dieter Sand und Edwin Klapp - gespendet wurden, die eigentlich veranschlagte Differenz von 600 Euro überstiegen, erwies sich als Glücksfall. Kempel erläuterte, dass die Kosten schließlich höher gewesen seien als ursprünglich geplant. Der Grund seien vor allem die während der Umsetzung gestiegenen Materialkosten, insbesondere für das stählerne Untergestell, gewesen. Er dankte neben allen anderen Helfern dem städtischen Bauhof und dem Feldwegeverband, die das Fundament für die Panoramatafel herstellten. Außerdem dankte er Christian Dörling, der das Panoramabild fotografiert hatte.

Ausdrücklich dankte er auch Greb, der die Idee hatte, den Aussichtspunkt anzulegen. Er setze nicht nur immer neue Ideen zur Gestaltung um, sondern kümmere sich auch regelmäßig um die Pflege. »Die Besucherfrequenz gibt ihm recht«, lobte Kempel.

»Man muss hier mal einen Sonnenuntergang erleben«, schwärmte Greb von der besonderen Atmosphäre am »Schau-ins-Land«. Er dankte den Helfern, die ihn bei seinen Projekten unterstützen, besonders auch Dr. Angela Metzner vom Kultur- und Tourismusbüro der Stadt, die den Förderantrag gestellt hatte. »Viele sehen das schöne Beet, keiner sieht den Spaten«, betonte er, dass angesichts des Ergebnisses die Arbeit und die Helfer in den Hintergrund träten. Er versprach, auch in den nächsten Monaten und Jahren nicht zu ruhen. »Einige Plätze sind noch nicht fertig, bis zur Landesgartenschau muss ich noch was tun«, sagte er.

Alfred Leiß lobte für den Nabu Grebs Arbeit. »Wir haben eine wunderschöne Landschaft«, sagte er. Mit seinen Projekten sorge Greb für Orientierung. So habe er Schilder aufgestellt, die den Verlauf des Wolfsbachs markieren.

16 Aufnahmen für Panoramablick

»Ich freue mich immer, wenn ich mit dem Norbert was anstellen kann«, sagte Leiß. Denn dieser rege auch andere an, sich zu engagieren. »Für Bindsachsen plane ich einen ruhigen und besonnenen Blick in unsere wunderschöne Landschaft«, kündigte Leiß ein eigenes Projekt an.

Wegen des zunehmenden Alters der Wanderer und Spaziergänger brauche man mehr Ruhebänke in kürzeren Abständen. Leiß dankte dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Bernd-Uwe Domes, der noch einmal auf die einfachen Voraussetzungen für eine Förderung durch das Regionalbudget hingewiesen und für Anträge geworben hatte.

Der Blick auf die Panoramatafel nach der Enthüllung machte anschließend deutlich, wie sinnvoll diese Ergänzung des »Schau-ins-Land« ist. Denn angesichts des diesigen Wetters vermittelte die Tafel einen Eindruck davon, welchen Ausblick die Besucher bei schönerem Wetter erwarten können.

Dörling berichtete, dass insgesamt 16 Aufnahmen, die er nebeneinander montiert habe, nötig gewesen seien, um den 180-Grad-Panoramablick darzustellen.

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