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Naschen erwünscht

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Von: red Redaktion

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Mit der verantwortungsvollen Nutzung und Pflege von Streuobstwiesen kann jeder einen kleinen Beitrag zum Naturschutz leisten. Landrat Jan Weckler und Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst (2. v. l.) eröffnen die Projektflächen in Reichelsheim mit Claudia Geier (Stadt Reichelsheim, l.) und Franka Hensen (Naturschutzfonds Wetterau). © pv

Reichelsheim (pdw). Die Stadt Reichelsheim wird Partner des beliebten Kooperationsprojekts des Naturschutzfonds Wetterau. Drei ausgewählte Streuobstwiesen der Stadt mit insgesamt 56 Apfel-, 19 Walnuss-, zehn Birnbäumen und elf Süßkirschen werden künftig für die Nutzung freigegeben. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger die Früchte der markierten Bäume kostenlos pflücken und genießen.

Landrat Jan Weckler, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Naturschutzfonds Wetterau eröffnete kürzlich gemeinsam mit Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst und Franka Hensen, der Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands, die drei Projektflächen.

»Die Vielfalt der hier angebotenen Baumarten spiegelt die Vielfalt der Streuobstwiesen im Wetteraukreis wider«, betonte der Landrat. »Neben verschiedenen Baumarten sind zum Beispiel auch die Vielfalt der Altersstruktur der Bäume und die Artenvielfalt des Grünlands für die Qualität des Lebensraums von großer Bedeutung«, so Weckler. Mit dem Projekt »Wetterauer Ernte(n)« rücke der Naturschutzfonds die hiesigen Obstbäume stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. »Für den Erfolg des Projekts ist die Unterstützung der teilnehmenden Kommune elementar«, stellte der Landrat abschließend klar.

Hoffen auf

rege Nutzung

Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst ist stolz, auch ihren Bürgerinnen und Bürgern direkt im Anschluss an die Pilotphase des Projekts drei städtische Flächen zur Verfügung stellen zu können. »Wir hoffen auf eine rege Nutzung der Projektflächen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Bäumen und Grünland. Das Projekt ergänzt gut unsere Tätigkeiten im Bereich der Landschaftspflege und des Naturschutzes«, betonte die Reichelsheimer Rathauschefin.

Der Naturschutzfonds appelliert nun an die Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst mit den Bäumen und Wiesen umzugehen. Details dazu, welche der nutzbaren Bäume wo zu finden sind und wie man sie am besten erreicht, finden Interessierte auf der Internetseite des Naturschutzfonds Wetterau unter- der Adresse www.naturschutz fonds.wetterau.de und ebenfalls auf der Internetseite der Stadt Reichelsheim unter der Adresse www.stadt-reichelsheim.de.

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