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VdK Nidda: Schließung überdenken

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Von: red Redaktion

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Wilfried Ey © pv

Nidda (red). »Die Justus-von-Liebig-Therme muss erhalten bleiben.« Das fordert der VdK-Ortsverband Nidda mit seinen fast 1400 Mitgliedern. Die Therme sei ein besonderer Anziehungspunkt für den Kurort Bad Salzhausen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung, die Vorsitzender Wilfried Ey versandte.

Ohne die Therme mit ihrer Sole verliere Bad Salzhausen seine Attraktivität. Viele VdK-Mitglieder, Ältere und Behinderte, schätzten das Bad mit seinem Solewasser, das in der Gegend und weit darüber hinaus einmalig sei.

Dass die Therme so kurzfristig geschlossen werden soll und dies von einem kleinen Kreis ohne Beteiligung verschiedener Betroffener, wie Ortsbeirat und örtliche Gewerbetreibende, beschlossen wurde, sei befremdlich, kritisiert der VdK Nidda. Zudem vermisst er eine Information der Bürger und deren Beteiligung an der Entwicklung. Auch dass Bürgermeister Thorsten Eberhard, quasi erst gut 100 Tage im Amt, eine solch außergewöhnliche Entscheidung mit den Fraktionsvorsitzenden des Niddaer Parlaments kurzfristig entschieden habe, sei mehr als unverständlich. Man rühmte sich sogar, dass nichts nach außen drang. Wie sollen die Niddaerinnen und Niddaer das verstehen? Der VdK fordert, dass die Entscheidung noch einmal überdacht und allen Betroffenen eine akzeptable Entwicklung vorgestellt wird. Das heißt, alle - und besonders die Beschäftigten der Therme - müssen mehr Zeit bekommen, und man müsse dafür Sorge tragen, dass Bad Salzhausen auch künftig ein Solebewegungsbad bekommt, damit für Badegäste, und hier besonders Ältere und Behinderte, weiter die Chance zum Baden im Solewasser besteht.

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